Heinrich-Schliemann-Gymnasium - Projektauftrag für die Generalsanierung bzw. Neubau

Betreff
Heinrich-Schliemann-Gymnasium - Projektauftrag für die Generalsanierung bzw. Neubau
Vorlage
SchvA/204/2016
Art
Beschlussvorlage - AL
Untergeordnete Vorlage(n)

Die Verwaltung wird beauftragt, Projektplanungen für einen Neubau des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums (HSG) auf dem Areal „Wolfsgrubermühle“ unter Berücksichtigung des Raumprogrammes vom 16.03.2015 zu beginnen und die hierzu notwendigen Schritte (u.a. Grundstückserwerb / schulaufsichtliche Genehmigungen / Fördermittelabklärung) einzuleiten.
Der Grundstückserwerb soll dabei unter der Voraussetzung der Bebaubarkeit für eine Schule und zu vertretbaren Bedingungen erfolgen.

Seit vielen Jahren beklagt das Heinrich-Schliemann-Gymnasium einen zunehmenden Raumbedarf, der mit den bisherigen Möglichkeiten im Bestand der Schule so nicht mehr abgebildet werden kann.

Letztmals dokumentiert sich dieser gestiegene Raumbedarf im Raumprogramm vom 16.03.2015, das auch durch die Regierung von Mittelfranken bereits überarbeitet, ergänzt und insoweit abgestimmt wurde (vgl. Anlage 1).

Insgesamt ergibt sich danach ein zusätzlicher Raumbedarf von ca. 3.000 m2 Bruttogeschoss-
fläche. Die Möglichkeit zur Abbildung des gesamten Raumbedarfs ist voraussichtlich entweder durch einen Umbau der Feuerwache für eine schulische Nutzung (in Verbindung mit einem Ergänzungsbau und Umbau der Bestandsgebäude HSG) oder auch durch einen Neubau auf dem Areal der „Wolfsgrubermühle“ zu erreichen.

Beide Möglichkeiten wurden intensiv mit der Schulfamilie (Schulleitung, Lehrerkollegium, Eltern und Schüler) diskutiert und beraten.

Hinsichtlich der Alternativmöglichkeit Schulhausneubau (im Bereich des benachbarten sogenannten Wolfsgruberareals) fand eine Informationsfahrt im November 2016 zum Willibald-Gluck-Gymnasium nach Neumarkt in der Oberpfalz statt, an der auch Mitglieder des Stadtrates bzw. Teile der Schulleitung und des Lehrerkollegiums des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums teilnahmen.

Das beiliegende Votum der Schulfamilie (vgl. Anlage 2) bildet damit den vorläufigen Abschluss einer intensiven Diskussion mehrerer Standortalternativen seit über einem Jahr.

Aus Sicht der Stadtverwaltung wird die Neubaulösung eindeutig favorisiert und vorgeschlagen. Die wichtigsten Argumente für eine Neubauvariante liegen dabei auf der Hand:

 

-        Möglichkeit der Planung und Realisierung einer „Schule aus einem Guss“ (statt einer Verteilung auf mehrere Schulgebäude mit entsprechenden Laufwegen)

-        Optimale Berücksichtigung der Anforderungen und Bedürfnisse einer modernen und zeitgemäßen Schule (z.B. Ganztagesschule, Differenzierungsräume, Mensa, Aufenthaltsräume, G8 / G9…) bereits in der Planung

-        Schaffung eines „barrierefreien“ Schulgebäudes, das „Raum für Inklusion“ von Grund auf ermöglicht

-        keine Beschränkungen hinsichtlich vorhandener Bestandsgegebenheiten, Raumstrukturen bzw. Denkmalschutzvorgaben

-        höheres Maß an Planungs- und Kostensicherheit hinsichtlich der Umsetzung bzw. Realisierung

-        geringere Entfernung zur Sportstätte (Dreifach-Turnhalle / Außensportgelände)

-        keine Baustellensituation über mehrere Jahre und Bauabschnitte mitten im laufenden Schulbetrieb

 

Aus Sicht des Referates für Schule, Bildung und Sport ermöglicht ein Neubau hier in entsprechender Nähe zum Bestandsgebäude die herausragende Chance, einen schüler-
orientierten Lebens-, Handlungs- und Erfahrungsraum mit attraktivem Außengelände zu schaffen, in dem nahezu optimale Bedingungen für schulisches Lernen und Arbeiten realisiert werden können.

 

Finanzierung:

 

Finanzielle Auswirkungen

jährliche Folgelasten

 

x

nein

 

ja

Gesamtkosten

     

x

nein

 

ja

     

Veranschlagung im Haushalt

 

 

nein

 

ja

Hst.      

Budget-Nr.      

im

 

Vwhh

 

Vmhh

wenn nein, Deckungsvorschlag:

 

2