Helene-Lange-Gymnasium - Vorstellung Machbarkeitsstudie

Betreff
Helene-Lange-Gymnasium - Vorstellung Machbarkeitsstudie
Vorlage
GWF/319/2019
Art
Beschlussvorlage - AL

Der ASBS sowie der BWA nehmen die Präsentation des Architekten, Herrn Manfred Felix, zur Kenntnis.

Eine Beschlussfassung über die Grundkonzepte soll im Stadtrat am 24.07.2019 getroffen werden.

Der Zustand der Gebäude und die räumliche Situation am Helene-Lange-Gymnasium in Fürth, Tannenstraße 19 / 20, erfordern dringend umfangreiche bauliche Maßnahmen. Die zur Verfügung stehenden Flächen decken den gestiegen Raumbedarf der Schule seit langem nicht mehr ab. Das Hauptgebäude der Schule, der sog. „Neubau“, ein Stahlbetonbau aus den 1970er Jahren, genügt nicht mehr den heutigen Anforderungen eines zeitgemäßen Unterrichtsbetriebes, des vorbeugenden Brand- und Wärmeschutzes und ist seit Jahren stark sanierungsbedürftig.

 

Ein erstes Raumprogramm der Regierung von Mittelfranken vom Juli 2017, auf der Grundlage von derzeit 1.155 Schülerinnen und Schülern im Helene-Lange-Gymnasium, musste nach Hinweis des Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Mittelfranken auf die aktuellen Schülerprognosen deutlich erweitert werden.

Das aktualisierte Raumprogramm vom 20.02.2019 ist nun für etwa 1500 Schüler bemessen.

 

Nach einem EU-weiten Auswahlverfahren wurde Ende 2018 das Architekturbüro Felix + Jonas aus München mit einer Zielfindung zur Ermittlung der weiteren Vorgehensweise beauftragt.

 

Die zu erstellende Machbarkeitsstudie beinhaltet zunächst eine umfassende Bestandsanalyse und, darauf aufbauend, die Entwicklung und Untersuchung von Planungsvarianten zur Realisierung des für die Schule qualitativ und quantitativ notwendigen Raumangebotes durch Umsetzung des von der Regierung von Mittelfranken vorgegebenen Soll-Raumprogramms, sowie zur Behebung der baulichen und funktionalen Mängel an der Baukonstruktion und den Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung.

In Zusammenarbeit der Architekten, der Schule und der städtischen Dienststellen wurden vier Grundkonzepte entwickelt:

     01   Sanierung Schule mit Erweiterungsbauten & Sanierung Sporthalle Bestand
     02   Neubau Schule mit Teilerhalt („Ufo“) & Sanierung Sporthalle Bestand
     03   Neubau Schule mit Abbruch des kompletten Schulgebäudes & Sanierung Sporthalle

Bestand

     04.1 Neubau Schule mit Abbruch der kompletten Bestandsgebäude

 & Neubau einer 3-fach Sporthalle

     04.2 Neubau Schule mit Abbruch der kompletten Bestandsgebäude

 & Neubau einer 6-fach Sporthalle (2-geschossig mit zwei

 übereinanderliegenden 3-fach Hallen)

     04.3 Neubau Schule mit Abbruch der kompletten Bestandsgebäude

 & Neubau einer 3-fach Sporthalle + zusätzlichen 90 Stellplätze in Tiefgarage

      04.4 Neubau Schule mit Abbruch der kompletten Bestandsgebäude

  & Neubau einer 6-fach Sporthalle + zusätzlichen 90 Stellplätze in Tiefgarage

 

Bei allen Varianten 04 sind in einer neuen Tiefgarage 70 Stellplätze abbildbar,

in den Varianten 04.3 und 04.4 zusätzlich optional weitere 90 Stellplätze unter dem neuen Pausenhof um die allgemeine Parkplatzsituation zu verbessern.   

 

Die Ergebnisse der Bestandsanalyse und die Planungsvarianten werden dem Ausschuss in der Präsentation des Architekten, Herrn Manfred Felix, detailliert vorgestellt.

 

Sowohl das Referat I als auch das Referat V empfehlen die Umsetzung der Variante 04.4 „Neubau Schule mit Abbruch der kompletten Bestandsgebäude & Neubau einer 6-fach Sporthalle (2-geschossig mit zwei übereinanderliegenden 3-fach Hallen), die auf Anregung von Referat I geprüft wurde, inkl. der 70+90 Stellplätze.

 

Eine Beschlussfassung über die Grundkonzepte soll im Stadtrat am 24.07.2019 getroffen werden.

Finanzierung:

 

Finanzielle Auswirkungen

jährliche Folgelasten

 

 

nein

 

ja

Gesamtkosten

     

 

nein

 

ja

     

Veranschlagung im Haushalt

 

 

nein

 

ja

Hst.      

Budget-Nr.      

im

 

Vwhh

 

Vmhh

wenn nein, Deckungsvorschlag:

 

Machbarkeitsstudie wird als Tischvorlage nachgereicht