Helene-Lange-Gymnasium - Machbarkeitsstudie

Betreff
Helene-Lange-Gymnasium - Machbarkeitsstudie
Vorlage
GWF/326/2019
Aktenzeichen
GWF/NG/Pr
Art
Beschlussvorlage - SB
Untergeordnete Vorlage(n)

Der Stadtrat nimmt die Ergebnisse der Bestandsanalyse zur Kenntnis. Der Stadtrat beschließt, dass von den Varianten, die dem ASBS und BWA in gemeinsamer Sitzung am 04.07.2019 vorgestellt wurden, die Variante 04.4 (Neubau Schule mit Abbruch der kompletten Bestandsgebäude + Neubau einer 6-fach Sporthalle + zusätzliche 90 Stellplätze in Tiefgarage) weiterverfolgt werden soll.

 

Der Zustand der Gebäude und die räumliche Situation am Helene-Lange-Gymnasium,

Tannenstraße 19 / 20, erfordern dringend umfangreiche bauliche Maßnahmen. Die zur Verfügung stehenden Flächen decken den gestiegen Raumbedarf der Schule seit langem nicht mehr ab. Das Hauptgebäude der Schule, der sog. „Neubau“, ein Stahlbetonbau aus den 1970er Jahren, genügt nicht mehr den heutigen Anforderungen eines zeitgemäßen Unterrichtsbetriebes, des vorbeugenden Brand- und Wärmeschutzes und ist seit Jahren stark sanierungsbedürftig.

 

Ein erstes Raumprogramm der Regierung von Mittelfranken vom Juli 2017, auf der Grundlage von derzeit 1.155 Schülerinnen und Schülern im Helene-Lange-Gymnasium, musste nach Hinweis des Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Mittelfranken auf die aktuellen Schülerprognosen deutlich erweitert werden.

Das aktualisierte Raumprogramm vom 20.02.2019 ist nun für etwa 1500 Schüler bemessen.

 

Nach einem EU-weiten Auswahlverfahren wurde Ende 2018 das Architekturbüro Felix + Jonas aus München mit einer Zielfindung zur Ermittlung der weiteren Vorgehensweise beauftragt.

 

Die zu erstellende Machbarkeitsstudie beinhaltet zunächst eine umfassende Bestandsanalyse und, darauf aufbauend, die Entwicklung und Untersuchung von Planungsvarianten zur Realisierung des für die Schule qualitativ und quantitativ notwendigen Raumangebotes durch Umsetzung des von der Regierung von Mittelfranken vorgegebenen Soll-Raumprogramms, sowie zur Behebung der baulichen und funktionalen Mängel an der Baukonstruktion und den Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung.

 

In Zusammenarbeit der Architekten, der Schule und der städtischen Dienststellen wurden vier Grundkonzepte entwickelt und im Hinblick auf Umsetzbarkeit des Raumbedarfs, nach den Kriterien architektonische, städtebauliche und pädagogische Qualität, sowie Wirtschaftlichkeit untersucht:

     01   Sanierung Schule mit Erweiterungsbauten + Sanierung bestehende Sporthalle
     02   Neubau Schule mit Teilerhalt („Ufo“) + Sanierung bestehende Sporthalle

     03   Neubau Schule mit Abbruch des kompletten Schulgebäudes

+ Sanierung bestehende Sporthalle
     04.1 Neubau Schule mit Abbruch der kompletten Bestandsgebäude

+ Neubau einer 3-fach Sporthalle

     04.2 Neubau Schule mit Abbruch der kompletten Bestandsgebäude

            + Neubau einer 6-fach Sporthalle

(2-geschossig mit zwei übereinanderliegenden 3-fach Hallen)

     04.3 Neubau Schule mit Abbruch der kompletten Bestandsgebäude

            + Neubau einer 3-fach Sporthalle + zusätzliche 90 Stellplätze in Tiefgarage

     04.4 Neubau Schule mit Abbruch der kompletten Bestandsgebäude

            + Neubau einer 6-fach Sporthalle + zusätzliche 90 Stellplätze in Tiefgarage

 

In allen Varianten 04 sind in einer neuen Tiefgarage 70 Kfz-Stellplätze vorgesehen. Zusätzlich können in den Varianten 04.3 und 04.4 optional unter dem neuen Pausenhof weitere 90 Stellplätze geschaffen werden um die allgemeine Parkplatzsituation zu verbessern.

 

In der gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse ASBS und BWA am 04.07.2019 präsentierte der Architekt, Herr Manfred Felix, die Ergebnisse der Bestandsanalyse und stellte die Planungsvarianten detailliert vor.

 

Referat I und Referat V empfehlen die Umsetzung der Variante 04.4 „Neubau Schule mit Abbruch der kompletten Bestandsgebäude + Neubau einer 6-fach Sporthalle (2-geschossig mit zwei übereinanderliegenden Dreifachhallen), einschließlich 70 + 90 Kfz-Stellplätze.

 

Für Variante 04.4 wurden Gesamtkosten ermittelt in Höhe von

91.740.000 € (Stand Juni 2019).

Daraus entfallen etwa

  9.910.000 € auf die zusätzliche Dreifachsporthalle und

  2.170.000 € auf die zusätzlichen 90 Stellplätze.

 

Es ist mit Fördergeldern in Höhe von etwa 44.500.000 € zu rechnen.

 

Terminplanung für Varianten 04.:

Beginn Vorentwurfsplanung                                                  August 2019

Baugenehmigung                                                                  März 2021

Baubeginn 1. Bauabschnitt (Sporthalle)                               August 2021

Baubeginn 2. Bauabschnitt mit Abbruch Sporthalle             August 2023

Baubeginn 3. Bauabschnitt mit Abbruch Schule                  August 2025

Fertigstellung                                                                         Juli 2027

(Außenanlagen März 2028)

 

Grobkostenermittlung auf S. 28, Rahmenterminplanung auf S. 30 der Anlage „Machbarkeitsstudie - Präsentation der Ergebnisse Stand 04.07.2019“.

 

 

 

Finanzierung:

 

Finanzielle Auswirkungen

jährliche Folgelasten

 

 

nein

x

ja

Gesamtkosten

92.000.000 €

 

nein

x

ja

n.b. €

Veranschlagung im Haushalt

 

x

nein

 

ja

Hst.2300.9402.0000     

Budget-Nr.      

im

 

Vwhh

x

Vmhh

wenn nein, Deckungsvorschlag:

 

Machbarkeitsstudie – Präsentation der Ergebnisse Stand 04.07.2019

Zusammenstellung zu erwartende Förderung Varianten, GWF/NG/Pr 03.07.2019