Minibuslinie 189: Haltestellen Mondstraße, Mariensteig, Am Grünerpark und Bremerstaller Wiesen, Wendeanlage Haltestelle Conrad-Stutz-Weg

Betreff
Minibuslinie 189: Haltestellen Mondstraße, Mariensteig, Am Grünerpark und Bremerstaller Wiesen, Wendeanlage Haltestelle Conrad-Stutz-Weg
Vorlage
SpA/0763/2019
Aktenzeichen
SpA-Vpl-Hg-5
Art
Beschlussvorlage - SB

Der Vortrag der Referentin diente zur Kenntnis.

 

Der Bau- und Werkausschuss nimmt die Planungen der Haltestellen der Linie 189 zustimmend zur Kenntnis.

Mit den beigefügten Unterlagen wird der Planungsstand der für die Minibuslinie 189 neu einzurichtenden Haltestellen dem BWA zur Kenntnis gegeben. Diese neue Linie soll am 02.12.2019 in Betrieb genommen werden.

 

Neu einzurichtende Anlagen sind: Wendeanlage an der Haltestelle Conrad-Stutz-Weg, Haltestelle Bremerstaller Wiesen, Haltestelle Am Grünerpark, Haltestelle Mariensteig und Haltestelle Mondstraße. Die bisherigen bloßen Nachtbus-Haltestellen Heimgartenstraße und Billinganlage, beide in der Vacher Straße gelegen und von der Linie N9 bedient, werden von der Linie 189 mitbedient, aber bleiben unverändert. Die Nachtbus-Haltestelle Heuweg wird von der Linie 189 ohne Halt passiert, da sie nur 50 Meter vor der Endhaltestelle Conrad-Stutz-Weg liegt, wo der Umstieg zur Linien 175 am selben Bussteig möglich ist. Umgekehrt bedient die Linie N9 künftig die neuen Haltestellen Bremerstaller Wiesen und Am Grünerpark mit. Die Minibus-Haltestelle Weiherstraße unmittelbar südlich der Kreuzung Weiherstraße / Rosenstraße wird vorerst nicht errichtet, da sie ein ungünstiges Nutzen-Kosten-Verhältnis aufweist: Für diese Haltestelle wäre in auswärtiger Richtung zuerst ein Gehweg zu errichten, zudem liegt sie in unmittelbarer Nähe der Linie-172-Haltestelle Stadthalle (Haltestelle in der Rosenstraße) und ist kaum von Wohnbebauung umgeben. Kleinere Anpassungen für die Minibuslinie 189 sind zudem noch an der Kreuzung am Comödien-Platz sowie am Bahnhofplatz, Haltestelle Hauptbahnhof, erforderlich; beide sind in der Anlage nicht dargestellt. Die Linie 189 soll am Fürther Hauptbahnhof die Bussteige 8 (Ankunft) und 6 (Endaufenthalt und Abfahrt) nutzen, vgl. Haltestellenlageplan der VGN GmbH.

Alle neu einzurichtenden Haltestellen wurden grundsätzlich und soweit dies in der Örtlichkeit möglich ist, „barrierearm“ geplant. Eine vollständige Barrierefreiheit wäre erst mit einem sehr teuren Umbau möglich, der allenfalls langfristig darstellbar ist. Die Verwaltung der Stadt Fürth unterscheidet dazu drei Ausbauformen: Provisorischer Ausbau, Vorläufiger Ausbau, Barrierefreier Ausbau. Zwischen diesen Ausbauformen liegen jeweils etwa Kostenunterschiede mit Faktor 10 (ca. 500 – 2.000 Euro, ca. 5.000 – 20.000 Euro, ca. 50.000 – 200.000 Euro). Alle hier geplanten Haltestellen fallen in die ersten beiden Kategorien, auch da das Angebot der Linie 189 gemäß Nahverkehrsplan zum Ende der Lebensdauer des in Beschaffung befindlichen Minibusses überprüft und ggf. optimiert werden soll.

 

Des Weiteren wurden alle hier geplanten Haltestellen so ausgelegt, dass sie bei Umleitungen infolge von Bauarbeiten oder Betriebsstörungen (Unfälle, Straßensperrungen) auch mit den übrigen Bussen des INFRA-Fuhrparks angefahren werden können, bis hin zum Buszug. In den beiden Fällen mit Busbuchten (Haltestellen Mondstraße stadtauswärts und Grünerpark stadtauswärts) nutzen Minibusse (bis zu 7,5 Meter lang) und Midibusse (bis zu 11,5 Meter lang) diese Busbuchten (Ein- und Ausstieg direkt auf den Gehweg). Längere Busfahrzeuge (Solbus  12 m, Gelenkbus, 18 m, Buszug bis zu 25 Meter lang) halten jeweils vor der ca. 30 Meter langen Bucht auf der Fahrbahn; der Fahrgastwechsel erfolgt dann über die Buchtfläche. So konnte der Parkplatzverlust auf ein möglichst kleines Maß begrenzt werden, da die Umleitungen deutlich seltener vorkommen als der Montag – Samstag bis 21 Uhr geplant Betrieb der Minibuslinie 189. Zum Vergleich: Eine Buszug-taugliche und zugleich barrierearme Haltestelle würde eine etwa 75 bis 100 Meter lange Bucht erfordern, anstatt der nun hier geplanten 30 Meter. Die beiden geplanten Busbuchten sind betrieblich zum Abwarten von Verfrühungen notwendig.

Generell wurde zudem versucht, die Haltestellen mit Grundstückszufahrten oder bereits bestehenden Haltverboten (Zick-Zack-Markierungen) in Überlappung zu bringen, was ebenfalls dazu beitrug, den Parkplatzbestand zu schonen.

 

Die erforderlichen Umbaumaßnahmen werden vom städtischen Bauhof durchgeführt.

Finanzierung:

 

Finanzielle Auswirkungen

jährliche Folgelasten

 

 

nein

 

ja

Gesamtkosten

     

 

nein

 

ja

     

Veranschlagung im Haushalt

 

 

nein

 

ja

Hst.      

Budget-Nr.      

im

 

Vwhh

 

Vmhh

wenn nein, Deckungsvorschlag:

 

6 Lagepläne für die 4 Haltestellen und die Wendeanlage