Familienstützpunkte - Konzeptvorstellung und weiteres Vorgehen

Betreff
Familienstützpunkte - Konzeptvorstellung und weiteres Vorgehen
Vorlage
JgA/0479/2020
Art
Beschlussvorlage - SB
Referenzvorlage

Das vorgestellte Konzept Familienstützpunkte wird zur Kenntnis genommen. Die Bedeutung der präventiv wirkenden Familienbildung als neues Aufgabenfeld der Jugendhilfe wird anerkannt. 

 

  1. Das auf Dauer angelegte, staatliche Regelförderprogramm wird über die erste Projektphase hinaus fortgesetzt. Die Stadt Fürth übernimmt weiterhin den Hälfteanteil der anfallenden Personal- und Sachkosten im Rahmen der dafür zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel.

 

  1. Bis zur angestrebten Inbetriebnahme des ersten Familienstützpunktes wird die Koordinationsstelle mit 2 Teilzeitkräften (Dipl.-Soz.-Päd.) für noch anstehende konzeptionelle Vorbereitungsarbeiten fortbeschäftigt (längstens bis zum 30.06.2021).

 

 

Nach Abschluss der ersten Projektphase (Juli 2018 - Juni 2020) haben die zwei (Teilzeit-)Ko-ordinatorinnen nach Überprüfung der gegebenen Voraussetzungen, kurzfristige, mittelfristige und langfristige Umsetzungsstrategien und Ziele entwickelt, um den Ausbau von Familienbildung und Familienstützpunkten in der Stadt weiter voranzutreiben und zu vernetzen.

 

Hierfür benötigen die Koordinatorinnen bis zur Einrichtung des ersten Familienstützpunktes weiterhin die personellen, wie finanziellen Ressourcen, um die empfohlenen Handlungsansätze umsetzen zu können. Das bedeutet, dass die Arbeitszeit (1 VZÄ mit 39 Wochenstunden), aufgeteilt auf 2 Soz.-Päd. weiterhin vom 01.07.2020 bis längstens 30.06.2021 mit der Koordinierung und konzeptionellen Vorbereitung des Familienstützpunktes beauftragt werden.

 

Das beiliegende Konzept „Familienbildung und Familienstützpunkte – Eine Investition in Familien und die Gesellschaft von morgen“ wird nunmehr dem Ausschuss zur Kenntnisnahme vorgelegt.

 

Kurze Auflistung der Ergebnisse:

 

Kurzfristige Ziele/Handlungsansätze:

Angebote der Familienbildung lassen sich zeitnah bei bestehenden Trägern und Anbietern vernetzen. Es können auf bereits bestehende Strukturen und Ressourcen zurückgegriffen werden. Zu den Zielen und Umsetzungsstrategien zählen eine Online-Plattform für alle den Familien betreffende Themen, Elterncafés in Schulen und Kitas, sowie die passgenaue Konzipierung/Umsetzung des Programmes „Elterntalk“ für Fürth. Des Weiteren interne Fortbildungen, Netzwerktreffen und Fachtagungen zum Thema Familienbildung.

 

Mittel-/langfristige Ziele/Handlungsansätze:

Die konzeptionelle Vorbereitung eines Familien-Info-Hauses mit dazugehörigen niedrigschwelligem Familiencafé.

Nutzung von bestehenden Ressourcen (Innenstadtbereich mit Mütterzentrum/Mehrgenera-tionenhaus) sowie Schaffung von Synergieeffekten; wiederholte Bestands- und Bedarfsanalysen durchführen (auch mit spezifischen Fragestellungen), um passgenauere Angebote zur Verfügung stellen zu können. Erstellen von bedarfsgerechten Auswahlkriterien für entstehende Familienstützpunkte; Implementierung von Familienbildung in die bestehenden Koordinierenden Stadtteilnetzwerke und in Kooperation mit freien Trägern u.ä. als Teil des Gemeinwesens eines Stadtteils; fortlaufende Überprüfung und Anpassung der primär präventiven Angebote der Familienbildung.

(Haupt-)Ziel ist es, Familienbildung als übergeordnetes Aufgabengebiet (Querschnittsaufgabengebiet) im Rahmen des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien fest zu verankern.

 

Finanzierung:

 

Finanzielle Auswirkungen

jährliche Folgelasten

 

 

nein

x

ja

Gesamtkosten

Städt. Eigenanteil vorauss. 30.000

 

nein

x

ja

30.000 €

Veranschlagung im Haushalt

 

 

nein

x

ja

Hst. 4650.XXXX

Budget-Nr. 51000

im

x

Vwhh

 

Vmhh

wenn nein, Deckungsvorschlag:

 

-        Konzept „Familienbildung und Familienstützpunkte – Eine Investition in Familien und die Gesellschaft von morgen“

-        Konzeptionelle Arbeiten der Koordinierungsstelle bis zur Inbetriebnahme des

1. Familienstützpunktes