Schutz der Wurzelbereiche der öff. Straßenbäume durch Baumscheibenmanagement

Betreff
Schutz der Wurzelbereiche der öff. Straßenbäume durch Baumscheibenmanagement
Vorlage
Rf. V/1087/2020
Art
Beschlussvorlage - AL

Der Bau- und Werkausschuss nimmt die Verwaltungsvorlage zum Schutz der Wurzelbereiche der öff. Straßenbäume zustimmend zur Kenntnis und beschließt die beigefügte Prioritätenliste.

Die Umsetzung des Baumscheibenmanagements wird mit Finanzmitteln i.H.v. jährlich 100.000 €- beginnend ab dem HHJahr 2021 –   gefördert.

Die Verwaltung wird beauftragt, das Baumscheibenmanagement nach Ablauf von 3 Jahren zu evaluieren und dem BWA entsprechend zu berichten. 

Bäume im städt. Umfeld sind Belastungen und Risiken ausgesetzt, die der Wald nicht kennt. Die empfindlichen Wurzelbereiche als Lebensader der Bäume müssen vor den im Stadtgebiet vorhandenen Verkehrslasten, Bodenverdichtung und hohen Druck gut geschützt und bestens versorgt werden.

Der Schutz im städt. versiegelten Raum erfolgt i.d. R. durch Baumscheiben Schutzroste und Tragrahmen. Der Platzbedarf der zum Teil sehr großen Bäume ist jedoch deutlich höher, als die vorhandenen Baumscheiben bislang bieten können.

Aus diesem Grund hat die Verwaltung ein Konzept entwickelt, um den Baumscheiben mehr Raum zu geben. Die Maßnahmen umfassen in erster Linie Baumscheibenvergrößerungen (Volumenvergrößerung). Dies erfolgt entweder durch Sicherung der vorhandenen Grünstreifen gg. unerlaubtes Parken oder durch Umbau des Straßenraums zur Ableitung des Verkehrsdrucks. Dies kann ggf. nur durch teilweise Auflösung oder Umverlegung von öff. Parkplätzen gelingen.

 

Die Liste der Baumstandorte mit den von der Verwaltung erarbeiteten erforderlichen Schutzmaßnahmen ist als Anlage beigefügt.

   

Finanzierung:

 

Finanzielle Auswirkungen

jährliche Folgelasten

 

 

nein

X

ja

Gesamtkosten

300.000 € für 3 Jahre

 

nein

 

ja

     

Veranschlagung im Haushalt

 

x

nein

 

ja

Hst.      

Budget-Nr.      

im

 

Vwhh

 

Vmhh

wenn nein, Deckungsvorschlag: kann nicht unterbreitet werden

 

Prioritätenliste GrfA vom 11.02.2020