Von den Mitteilungen wird Kenntnis genommen.
Barrierefreiheit Jugendhäuser
Im Ausschuss für
Jugendhilfe und Jugendangelegenheiten am 07.05.2025
wurde (mit Beratungsfolge in den Bau- und Werkausschuss am 14.05.2025) die
Verwaltung beauftragt, dort wo möglich, die Barrierefreiheit in den städtischen Jugendhäusern
herzustellen bzw. zu verbessern. Die Planung
und Umsetzung sollen schrittweise erfolgen. Die Prioritätensetzung
erfolgt in Abstimmung zwischen den Referaten
IV und V sowie der Abteilungen
Jugendarbeit und der Gebäudewirtschaft.
Als erster Schritt
wurde das Jugendkulturhaus
OTTO ausgewählt, da hier insbesondere durch das Fehlen eines Aufzugs
derzeit nicht alle Stockwerke barrierefrei zugänglich sind.
Am 15.10.2025 fand hierzu
eine Besichtigung der
Einrichtung durch die Gebäudewirtschaft Fürth (GWF) statt.
Dabei wurde vereinbart, die Erkenntnisse
zu den notwendigen Um- und Einbauten zu sammeln und eine Gesamtbetrachtung der Raumplanung
vorzunehmen. Hintergrund ist, dass voraussichtlich ein Außenaufzug vorgesehen
werden kann, der einen Zugang
zu den einzelnen Stockwerken ermöglicht. Für seine
Zugänglichkeit müssen aber Räume
entfallen, die derzeit noch in der Jugendarbeit genutzt werden.
Ein weiteres Treffen zur Abstimmung der
Planung und des weiteren Vorgehens ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen.
Demokratie Leben
Im Jahr 2025
wurde durch die „Fürther Partnerschaft für Demokratie“ die im Förderprogramm
„Demokratie leben!“ geforderte Situations-
und Ressourcenanalyse in Auftrag gegeben. Die Erstellung
erfolgte auf Basis von Interviews
mit relevanten Akteurinnen und Akteuren. Der Abschlussbericht
ist in Vorbereitung und wird durch das beauftragte Institut erstellt.
Die Mittel aus dem Aktionsfonds
wurden vollständig abgerufen und kommen lokalen
Projektträgern aus der Zivilgesellschaft zugute. Der Jugendrat hat zudem die formellen
Voraussetzungen geschaffen, um künftig über den Jugendfonds entscheiden
zu können, und ist bereit, entsprechende Projektanträge
zu bearbeiten.
Darüber hinaus konnte die Vernetzung mit dem Bildungsbüro
weiter ausgebaut und gemeinsam ein innenamtliches Netzwerk
initiiert werden. Der Bildungsbeirat
empfiehlt die Einrichtung eines „Steuerkreises Demokratiebildung“ zur
Koordination und strategischen Weiterentwicklung der kommunikativen und
kooperativen Netzwerkstrukturen aller Bildungsbereiche. Der Steuerkreis setzt
sich zusammen aus Vertreter*innen des Bildungsbüros, der kommunalen
Jugendarbeit, dem Stadtjugendring, Schulen/Schulamt und Einrichtungen der
non-formalen Bildung. Die Aufgaben des Steuerkreises umfassen die Etablierung
funktionierender Kommunikationskanäle, die Förderung des gegenseitigen
Wissenstransfers sowie die wechselseitige Unterstützung in allen Fragen der
Demokratiebildung. Zudem gehören die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen
sowie die Initiierung und Begleitung von Pilotprojekten zu seinem Auftrag. Die
Vorstellung erster Ergebnisse erfolgt im Laufe des Kalenderjahres 2026.
Insgesamt blickt die Abteilung Jugendarbeit mit Zuversicht auf die weitere
Förderperiode bis 2032 und sieht in der Fortführung der
„Fürther Partnerschaft für Demokratie“ mit dem Stadtjugendring und der mit dem
Programm „Demokratie leben!“ verbundenen inneramtlichen Zusammenarbeit mit dem
Bildungsbüro eine wertvolle Grundlage für die Stärkung von zivilgesellschaftlichem
Engagement und Demokratiebildung in Fürth.
Finanzierung:
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Finanzielle Auswirkungen |
jährliche Folgelasten |
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x |
nein |
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ja |
Gesamtkosten |
€ |
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nein |
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ja |
€ |
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Veranschlagung im Haushalt
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nein |
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ja |
Hst. |
Budget-Nr. |
im |
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Vwhh |
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Vmhh |
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wenn nein,
Deckungsvorschlag: |
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