Von den Mittteilungen wird Kenntnis genommen.
Sozialamt: aktuelle
Situation
Nach dem Ausscheiden der Sozialamtsleiterin Frau Fest zum 01.04.2026 und dem seit Mitte Januar greifenden Beschäftigungsverbot der stellvertretenden Sozialamtsleiterin verfügt das Sozialamt der Stadt Fürth derzeit über keine besetzte Leitungsebene auf Amtsleitungsebene. Die Vorstellungsgespräche zur Nachbesetzung der Amtsleitung sind abgeschlossen, der ausgewählte Bewerber soll noch vor der Sommerpause den Dienst bei der Stadt Fürth antreten.
In der Übergangszeit stellt Referat IV den Betrieb des Amtes in seinen Grundzügen sicher. Es ist davon auszugehen, dass bis zur Sommerpause im Wesentlichen nur die zwingend notwendigen Pflichtaufgaben erfüllt werden können, insbesondere die Sicherstellung der Auszahlung der Sozialleistungen.
Zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit wurde im Sozialreferat eine wöchentliche Abstimmungsstruktur eingerichtet, in der die Aufgaben priorisiert, Zuständigkeiten fest-gelegt und notwendige Entscheidungen vorbereitet werden. Sonderprojekte, insbesondere die Konzeptionierung und Umstrukturierung von Arbeitsbereichen, die Überarbeitung von Gebührensatzungen, die Erstellung von Zuschussrichtlinien sowie politische Vorhaben wie die Weiterentwicklung des Fürth-Passes, können im derzeitigen Rumpf-betrieb nicht weiterverfolgt werden.
Zusätzlich steht ein weiterer personeller Umbruch bevor: die Digitalisierungsbeauftragte des Sozialamtes wird im Sommer 2026 in den Ruhestand treten. Die Stelle soll möglichst zeitnah nachbesetzt werden. Die Einführung neuer Digitalisierungsmaßnahmen (u. a. DMS/e-Akte, KI-gestützte Verfahren im Wohngeldbereich sowie Fachverfahrens-wechsel) kann unter den aktuellen Rahmenbedingungen und insbesondere ohne besetzte Amtsleitung vorerst nicht durchgängig weiterverfolgt werden.
Schließung der Flüchtlingsunterkunft „City-Hostel“ zum 30.06.2026
Die Stadt Fürth hat sich mit Blick auf das Vertragsende zum Ende des 2. Quartals 2026 bei der Regierung von Mittelfranken nach der Möglichkeit einer Vertragsverlängerung für die Flüchtlingsunterkunft „City-Hostel“ erkundigt.
Nach Auskunft der Regierung von
Mittelfranken hat das Bayerische Staatsministerium des Innern (StMI)
angewiesen, bestehende Kapazitäten in der Flüchtlingsunterbringung weiter zu
reduzieren, um Kosten zu senken (siehe Bericht in den Fürther Nach-richten vom
04.04.2026). Vor diesem Hintergrund stimmt die Regierung von Mittelfranken
einer weiteren Vertragsverlängerung für das „City-Hostel“ – auch nicht zu
veränderten Konditionen – nicht zu.
Die Einrichtung wird daher zum 30.06.2026 geschlossen. Sozialreferat und Sozialamt haben die erforderlichen organisatorischen Schritte zur fristgerechten Schließung der Unterkunft sowie zur anderweitigen Unterbringung der derzeit rund 70 dort untergebrachten Personen bereits eingeleitet. Aufgrund freier Kapazitäten in anderen Gebiets-körperschaften kann davon ausgegangen werden, dass die aktuell im „City-Hostel“ untergebrachten Personen innerhalb des Bezirks Mittelfranken verteilt werden können
Stadt Erlangen - Erfahrungsbericht zum Projekt „Wohnen für Hilfe“ in
der Sitzung des Beirats für Sozialhilfe, Sozial- und Seniorenangelegenheiten am
15.07.2026
Im Zusammenhang mit den in Fürth bestehenden Überlegungen zur Initiierung eines Projekts „Wohnen für Hilfe“ wird ein Vertreter der Stadt Erlangen in den Beirat für Sozialhilfe, Sozial- und Seniorenangelegenheiten kommen, um über dortige Erfahrungen zu berichten.
Herr Christian Schlötterer (Stadt
Erlangen, Sozialamt – Abteilung Wohnungswesen) hat seine Bereitschaft erklärt,
am 15.07.2026 im Gremium über das Projekt „Wohnen für Hilfe“ zu informieren und
für Fragen zur Verfügung zu stehen. Hintergrund ist, dass in Er-langen bereits
Erfahrungen mit diesem Ansatz vorliegen, die für die weiteren Überlegungen in
Fürth von Bedeutung sind, insbesondere im Hinblick auf organisatorische,
strukturelle und praktische Rahmenbedingungen sowie mögliche Herausforderungen
in der Umsetzung.
Der Erfahrungsbericht soll dazu beitragen, eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die weiteren Beratungen in Fürth zu schaffen. Im Vorfeld des Termins wird ein inhaltlicher Austausch mit der Stadt Erlangen erfolgen.
Finanzierung:
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Finanzielle Auswirkungen |
jährliche Folgelasten |
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nein |
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ja |
Gesamtkosten |
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nein |
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ja |
€ |
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Veranschlagung im Haushalt
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nein |
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ja |
Hst. |
Budget-Nr. |
im |
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Vwhh |
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Vmhh |
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wenn nein,
Deckungsvorschlag: |
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