Betreff
Projekt „Wohnen in Fürth – leben, gestalten, bauen“
Vorlage
Rf. V/1938/2026
Art
Beschlussvorlage - AL

Der Bau- und Werkausschuss / Der Beirat für Sozialhilfe, Sozial- und Seniorenangelegenheiten / Der Stadtrat nimmt die Ausführungen der Referate IV und V zur Kenntnis. Das Projekt gilt hiermit als abgeschlossen. Die Aufgaben werden im Regelbetrieb der beiden Referate weitergeführt.


Ausgangslage:

Durch das Projekt „Wohnen in Fürth – leben, gestalten, bauen“ wurde mit Stadtratsbeschluss vom 21.11.2018 ein Handlungsrahmen zur Steuerung und Umsetzung einer bedarfsgerechten und zukunftsorientierten Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik geschaffen. Hierfür wurden vier Handlungsfelder definiert und mit Rahmenzielen hinterlegt.

 

Projektstand:

Eine Vielzahl an Maßnahmen konnte bereits umgesetzt werden. Die Weiterführung der Rahmenziele soll künftig als Daueraufgabe der Stadtverwaltung in den beteiligten Referaten weiterlaufen.

Im Folgenden sind bereits realisierte bzw. in Planung befindliche Projekte den entsprechenden Handlungsfeldern mit ihren Rahmenzielen zugeordnet.

Handlungsfeld 1: Bedarfsorientierter Wohnungsbau

Rahmenziel 1: Die Stadtverwaltung arbeitet kontinuierlich und systematisch daran, Wohnraum zu erhalten und zu schaffen, der den jeweiligen Bedürfnissen angemessen ist. Im Fokus stehen dabei Familien mit Kindern, Alleinerziehende, Ältere, Menschen mit Behinderung, Menschen in Übergangswohnungen bzw. Übergangswohnheimen, Jugendliche, die eine betreute Wohnform benötigen.

In Kooperation mit der WBG Fürth konnten wichtige Meilensteine des bedarfsorientierten Wohnungsbaus umgesetzt werden:

·         Neubau einer Obdachlosenunterkunft, Leyher Straße: Diese wurde von der WBG in Abstimmung mit der GWF errichtet. Der Betrieb des 94 Betten umfassenden Hauses geht auf die GWF über. Die Fertigstellung erfolgte nach 20-monatiger Bauphase im Herbst 2025.

·         Errichtung eines Ersatzneubaus Stiftungsaltenheim Block C, Stiller Winkel 14, Fürth: Hier konnten im März 2026 nach Abriss eines Bestandsgebäudes und Errichtung eines Ersatzneubaus durch die König-Ludwig-Stiftung in Kooperation mit der WBG Fürth 112 vollstationäre Pflegeplätze an den Betreiber des Pflegeheims, die Gemeinnützige Paritätische Altenhilfe GmbH, übergeben werden. Für die Inwertsetzung der beiden weiteren Gebäudeblöcke laufen derzeit die Planungen.

·         Neubau eines Jugendwohnheims für Auszubildende, Poppenreuther Straße: Anstelle des ehemaligen Kinderheims St. Michael wurden von der WBG Fürth 87 Apartments für junge Auszubildende errichtet. Den Betrieb des im März 2026 fertiggestellten Jugendwohnheims übernimmt die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Arche gGmbH.

Handlungsfeld 2: Fachstelle Wohnen

Rahmenziel 2: Allen Fürtherinnen und Fürthern steht ein umfassendes Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangebot zum Thema „Wohnen“ zur Verfügung.

Im Rahmen des Projekts „Wohnen in Fürth: leben, gestalten, bauen“ wurden die bestehenden Beratungs- und Unterstützungsangebote im Themenfeld Wohnen systematisch weiterentwickelt, stärker miteinander vernetzt und für die Bürgerinnen und Bürger transparenter gestaltet. Ziel war es, die vielfältigen, bislang teilweise parallel bestehenden Angebote besser aufeinander abzustimmen, Zugangswege zu vereinfachen sowie Angebotslücken zu identifizieren und bedarfsgerecht zu schließen.

Hierzu wurden die bereits vorhandenen kommunalen und freien Beratungsstrukturen enger miteinander verzahnt und in ihrer Lotsenfunktion gestärkt. Gleichzeitig wurde der sozialräumliche Ansatz weiter ausgebaut, um Beratungs- und Unterstützungsleistungen möglichst niedrigschwellig und bedarfsgerecht auch im unmittelbaren Lebensumfeld der Bürgerinnen und Bürger anzubieten. Die Neuaufstellung der Einrichtung Soziales Zentrum/Wärmestube gewährleistet eine besonders niedrigschwellige Anlaufstelle, an die sich Bürgerinnen und Bürger unter anderem bei Problemen rund um das Thema Wohnen wenden können und von dort bei Bedarf an weitere Fachstellen vermittelt werden.

Ergänzend wurde mit der Wohnraumberatung ein Angebot etabliert, das Bürgerinnen und Bürger insbesondere bei der barrierearmen Anpassung ihrer Wohnung, bei Fragen zu technischen Hilfsmitteln sowie bei der Planung notwendiger Umbaumaßnahmen unterstützt. Durch die aufsuchende Beratung vor Ort erhalten Ratsuchende konkrete Empfehlungen zur Verbesserung von Sicherheit und Selbstständigkeit im eigenen Wohnumfeld sowie Hinweise zu möglichen Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten.

Ratsuchende erhalten Orientierung im bestehenden Hilfesystem sowie bedarfsgerechte Unterstützung insbesondere bei:

           drohendem Wohnungsverlust bzw. Wohnungslosigkeit

           Fragen zur Anpassung von Wohnraum an veränderte Lebenssituationen, insbesondere im     Alter oder bei Behinderung

           der Verbesserung der individuellen Wohnsituation im häuslichen Umfeld

           Fragen zur Finanzierung von Umbaumaßnahmen

           der Beantragung von Förderleistungen

Einen wesentlichen Baustein innerhalb der koordinierten Beratungsstruktur stellt die Fachstelle zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit dar. Sie unterstützt Fürther Bürgerinnen und Bürger frühzeitig bei drohendem Wohnraumverlust, insbesondere bei Mietrückständen, Kündigungen oder Räumungsklagen, und entwickelt gemeinsam mit den Betroffenen Perspektiven zum Erhalt des bestehenden Wohnraums. Durch Beratung, Vermittlung zu weiterführenden Hilfen sowie Unterstützung im Kontakt mit Vermietern, Behörden und sozialen Diensten trägt die Fachstelle wesentlich dazu bei, Wohnungslosigkeit präventiv zu vermeiden und die Stabilität der individuellen Wohnsituation nachhaltig zu sichern. Hervorzuheben ist, dass Mietende, die Kundinnen und Kunden der WBG oder einer Fürther Wohnungsgenossenschaft sind, bei Anfragen regelmäßig an das Projekt „Nachhaltiges Wohnen“ verwiesen werden. Dieses Beratungsangebot wird von der städtischen Tochtergesellschaft Soziales Wohnen Fürth betrieben und finanziert.

Insgesamt konnte im Projektzeitraum die Transparenz der Unterstützungsangebote deutlich verbessert und die Zusammenarbeit der beteiligten Akteure nachhaltig gestärkt werden. Die Weiterführung der Angebote erfolgt als Daueraufgabe im Referat IV unter Einbindung der bestehenden Netzwerkstrukturen sowie in Abstimmung mit weiteren beteiligten Dienststellen und Kooperationspartnern.

Handlungsfeld 3: Urbane Lebensqualität schaffen: Wohnumfeld gestalten

Rahmenziel 3:

Alle Fürther Wohnquartiere bieten qualitativ hochwertige Lebens- und Aufenthaltsräume.

Durch eine Vielzahl an Projekten mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten konnten zahlreiche attraktive öffentliche Räume neu geschaffen bzw. neu gestaltet werden:

·         Neuordnung und -gestaltung von Quartieren

o    Pegnitzquartier: Die Neugestaltung des gesamten Quartiers ist derzeit in Planung. Erste Teilprojekte sind die Neukonzeption des Königsplatzes und die Baumpflanzungen am Henry-Kissinger-Platz (s.u.)

o    Neue Mitte Burgfarrnbach: Ein städtebaulicher Wettbewerb wurde von SpA 2025 erfolgreich durchgeführt. Die weitere Planung wird derzeit erarbeitet.

o    Südstadtcampus: Auf der Grundlage des 2025 beschlossenen städtebaulichen Rahmenplans soll das Gebiet zwischen Fronmüller-, John-F.-Kennedy- und Jakob-Wassermann-Straße in der Südstadt zu einem attraktiven Raum für Bildung, Sport und Begegnung entwickelt werden.

o    Ortsmitte Sack: Neugestaltung, in Vorbereitung gem. Haushaltsberatungen 2026

·         Neugestaltung und Begrünung von Plätzen

o    Franz-Josef-Strauß-Platz: Umwidmung und Neuordnung mit intensiver Begrünung des Vorplatzes vor dem Amtsgericht, Fertigstellung 2020

o    Hallplatz: städtebauliche Neufassung des Kirchenvorplatzes mit Aufwertung der anschließenden Grünanlage, Fertigstellung 2020

o    Elfriede-und-Heinz-Bruder-Platz: Neugestaltung und städtebauliche Aufwertung des Theater-Vorplatzes zusammen mit der Hallstraße, Fertigstellung 2022

o    Kaiserplatz: Neugestaltung mit Aufwertung des Kinderspielbereichs, Fertigstellung 2023

o    Vorplatzgestaltung vor Jugendkulturhaus OTTO: Neuordnung und Begrünung, Fertigstellung 2024

o    Henry-Kissinger-Platz: Baumpflanzungen im Vorfeld der geplanten Umgestaltung im Herbst 2025 erfolgt.

o    Königsplatz: Umgestaltung als Teil des Pegnitzquartiers, Fertigstellung vor der Kirchweih 2026

·         Neugestaltung und Begrünung von Straßen

o    Rudolf-Breitscheid-Straße im Bereich Neuer Markt (Wochenmarkt): Aufwertung als Fußgängerzone, Vorbereitung als Marktfläche, Fertigstellung 2019

o    Hirschenstraße: Neuordnung und Begrünung, Fertigstellung 2020

o    Ludwig-Erhard-Straße: Umbau und Aufwertung zur Fußgängerzone, Fertigstellung 2019

o    Engelhardtstraße: Neugestaltung als verkehrsberuhigter Bereich als repräsentativer Zugang zum Fürther Stadtpark, Fertigstellung 2021

o    Hallstraße: Umgestaltung zur Fußgängerzone, Fertigstellung 2021

o    Alexanderstraße: Umbau und Aufwertung zur Fußgängerzone, Fertigstellung 2024

o    Moststraße: Umbau und Aufwertung zur Fußgängerzone, Fertigstellung 2025

o    Würzburger Straße: Neugestaltung mit aufwendiger Sicherung der archäologischen Bodenfunde, Fertigstellung 2025

o    Hornschuchpromenade: Baubeginn der Straßenbaumaßnahme im Herbst 2025, geplante Fertigstellung der umfangreichen Neugestaltung mit städtebaulicher Aufwertung der Willy-Brandt-Anlage Ende 2029

·         Bauliche Maßnahmen für alternative Mobilitätsformen zur Steigerung der Lebensqualität

o    Dambacher Straße: Umbau zur Fahrradstraße, Fertigstellung 2021

o    Fuß- und Radweg zwischen Atzenhof und Ritzmannshof: Schaffung einer neuen Fuß- und Radwegeverbindung mit Neuanpflanzung von 34 Bäumen, Fertigstellung 2023

o    Frauenstraße: Verkehrsberuhigung mit Schaffung neuer Fahrradabstellflächen, Fertigstellung 2025

o    Untere Königstraße: Umbau zur Fahrradstraße, Fertigstellung 2026 geplant

o    Leyher Straße: Umbau zur Fahrradstraße, Fertigstellung 2026 geplant

o    Radschnellwege: Beteiligung an Planung und Umsetzung der übergeordneten Radschnellwege Fürth – Erlangen und Fürth – Nürnberg, laufende Maßnahme

o    Anlage von Radwegen, Rad- und Schutzstreifen als Daueraufgabe

o    Errichtung von Radabstellanlagen in mehreren Paketen

·         Neuanlage bzw. Sanierung von Kinderspielplätzen

o    Spielplatz Mondstraße: Sanierung und Aufwertung des bestehenden Spielplatzes, Fertigstellung 2020

o    Kinderspielplatz Zedernstraße: Sanierung und Neugestaltung des bestehenden Spielplatzes, Fertigstellung 2022

o    Kinderspielplatz Talblick: Neuanlage in einem Spielplatzdefizitgebiet, Fertigstellung 2024

o    Jugendspielbereich Herboldshofer Straße: Neuordnung des Jugendspielbereichs, Fertigstellung 2025

o    Kinderspielplatz Hartmut-Träger-Straße: Neuanlage, Fertigstellung 2025

o    Spielplatz Eichenhain: Sanierung und Aufwertung des bestehenden Spielplatzes, Fertigstellung 2025

o    Spielplatz Ronhofer Hauptstraße auptHH: Neuanlage in einem Spielplatzdefizitgebiet, Fertigstellung 2025

·         Schaffung und Erneuerung von Sport- und Freizeitflächen

o    Outdoor-Fitness im Südstadtpark: Neuschaffung eines öffentlichen Sportangebotes für unterschiedliche Nutzergruppen, u. a. auch für Menschen mit Geheinschränkungen, Fertigstellung 2022

o    Öffentliche Sportfläche Jakob-Wassermann-Straße: Errichtung eines Allwetterplatzes (BA 1) und Ertüchtigung des bestehenden Beachvolleyballfeldes (BA 2) auf der öffentlichen Spiel- und Freizeitfläche an der Jakob-Wassermann-Straße, Fertigstellung BA 1 2024

o    Freisportanlage Fronmüllerstraße: Schaffung eines neuen Kunstrasenplatzes mit Laufbahn und Allwetterplatz am Bildungscampus Südstadt, Fertigstellung 2023

·         Einzelprojekte

o    Ufermauer am Stadtpark: denkmalgerechte Sanierung der Ufermauer am großen Stadtparkweiher mit Aufwertung des Sitzplatzes, Fertigstellung 2022

o    Grüne Bänke in der Innenstadt: Schaffung grüner Pflanzinseln mit konsumfreien Aufenthaltsmöglichkeiten, Fertigstellung 2023

o    Fontänenfeld in der Fußgängerzone: Anlage eines Fontänenfeldes, nutzbar auch als Wasserspielbereich für Kinder, Fertigstellung 2024

o    Sitzplätze am Wasser im Stadtpark: Schaffung neuer Aufenthaltsmöglichkeiten, Fertigstellung 2025

o    Vacher Eiche: Standortaufwertung mit Vergrößerung der Baumscheibe und Verbesserung der Aufenthaltsqualitäten, Fertigstellung 2025

o    Daueraufgabe Baumpflanzungen im Stadtgebiet: z.B. Baumbilanz 2024 – 230 Bäume, Baumbilanz 2025 – 158 Bäume (Nach- und Neupflanzungen, Ersatz- und Ausgleichspflanzungen)

o    Daueraufgabe Ersatzbeschaffung Spielgeräte: Aufwertung der Spielplätze im Zuge der Unterhalts- und Pflegemaßnahmen

Handlungsfeld 4: Aufbau koordinierter Stadtteilnetzwerke

Rahmenziel 4:

Fürth bietet Wohn- und Lebensqualität für alle Bevölkerungsgruppen in den Quartieren – unabhängig von Alter und Lebenslage – und schafft es damit, den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

Die koordinierten Stadtteilnetzwerke leisten einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung des Rahmenziels 4, den sozialen Zusammenhalt in den Quartieren zu stärken und bedarfsgerechte Unterstützungsstrukturen vor Ort zu etablieren.

Am 25.10.2017 stimmte der Stadtrat der Umsetzung des Konzepts „Koordinierte Stadtteilnetzwerke“ lt. Beschlussvorlage zu.

Folgende Stadtteile wurden nach Auswertung des Armutsberichts auf Grund der Sozialdatenlage berücksichtigt:

-          Südstadt

-          Hardhöhe/Scherbsgraben/Billinganlage

-          Oststadt

-          Innenstadt

Im nachfolgenden Interessenbekundungsverfahren haben sich folgende Träger für die jeweiligen Stadtteilnetzwerke qualifiziert:

-          Ev. Kirchengemeinde Hlg. Geist & Diakonisches Werk Fürth (Stadtteil Hardhöhe, Scherbsgraben, Billinganlage)

-          Mehrgenerationenhaus/Mütterzentrum & Soziales Zentrum (Stadtteil Innenstadt)

-          Caritasverband Fürth e.V. (Stadtteil Südstadt)

-          Spiegelfabrik e.V. (Stadtteil Oststadt)

Der Projektstart der oben benannten Stadtteilnetzwerke erfolgte zum 01.07.2018. Lediglich das Stadtteilnetzwerk Oststadt konnte erst nach Abschluss der Bauphase zum 01.07.2020 seine Tätigkeit aufnehmen.

Die Laufzeit und die damit verbunden Finanzierung des Projekts wurde auf 5 Jahre festgelegt.

Zum 01.08.2020 wurde zusätzlich das Quartiersprojekt Eigenes Heim/Schwand und zum 01.07.2023 das Quartiersprojekt Ronhof/Kronach als Koordiniertes Stadtteilnetzwerk etabliert.

Am 24.11.2022 stimmte der Stadtrat der Fortführung des Gesamtkonzepts für weitere 5 Jahre zu.

In verschiedenen Beteiligungsformaten wurden die folgenden Leitziele für die Entwicklung von koordinierten Stadtteilnetzwerken erarbeitet. Sie dienen als Grundlage für die bedarfsorientierte Arbeit vor Ort.

  • Die Stärkung des Sozialen Zusammenhalts in der Stadt Fürth auf Stadtteilebene,
  • die Entwicklung des Stadtteils aus einer ganzheitlichen Perspektive in Kooperation mit der Stadt Fürth,
  • die Stärkung des Stadtteils als Wohngebiet mit hoher Lebensqualität für alle Generationen,
  • die Förderung von Begegnung, Nachbarschaft und bürgerschaftlichem Engagement vor Ort,
  • die Unterstützung sozialer Integration und die Weiterentwicklung der Qualität der sozialen Infrastruktur im Stadtteil,
  • die Etablierung eines Beratungsangebots kommunaler Dienststellen im Stadtteil.

Bezugnehmend auf diese Leitziele können alle 6 Koordinierten Stadtteilnetzwerke mit großen Erfolgen auf die letzten Jahre zurückblicken und sind in der Stadtgesellschaft nicht mehr wegzudenken. Der Erfolg begründet sich speziell aus der „individuellen, bedarfsorientierten“ Arbeit vor Ort zusammen mit den Bewohnern des jeweiligen Stadtteils.

Nachfolgend einige konkrete Beispiele:

Strickcafé – Kleidertauschparty – Erzählcafé – Rat vom Rad – Brot und Butter – Ehrenamtsbrunch – Krabbelgruppe – Nähgruppe – Stadtteilcafé – Treff für Alleinerziehenden „Herz & Seele“ – Spieletreff – Generationenkochen – Seniors@school IT für Senioren – Beetpflegeaktion – Adventsmarkt – Müllsammelaktion – Freunde-Speed-Dating 60+ - Netzwerkradeln/Stadtverführungen – Runde Tische – Kleiderladen – Pflegestützpunkt Beratung vor Ort – Feierabendpicknick – Mobiler Nachbarschaftstreff – Willkommenscafé - Fachvorträge – Adventssingen vor dem Pflegeheim - Fürth bewegt – Büchertauschaktion – Unterstützung Hofflohmärkte, usw.

Zusätzlich zu den Aktionen fanden im Jahr 2025 in den Koordinierten Stadtteilnetzwerken rund 1500 Beratungen, Vermittlungen und Unterstützungsleistungen von Bürgerinnen und Bürgern in sozialen Themenfeldern statt.

Fazit:

Das Projekt hat die internen Strukturen für eine erfolgreiche ämter- und referatsübergreifende Zusammenarbeit weiter gestärkt. Prozesse wurden optimiert, sodass die Verwaltung die Aufgaben künftig als Daueraufgabe in den beteiligten Referaten verankern und eine weitere kontinuierliche Bearbeitung sicherstellen kann.

Die Beschlussvorlage wird am 22. April 2026 dem Beirat für Sozialhilfe, Sozial- und Seniorenangelegenheiten zur Kenntnis gegeben.


Finanzierung:

Finanzielle Auswirkungen

jährliche Folgelasten

nein

ja

Gesamtkosten

     

nein

ja

     

Veranschlagung im Haushalt

nein

ja

Hst.      

Budget-Nr.      

im

Vwhh

Vmhh

wenn nein, Deckungsvorschlag: