Der Bau- und Werkausschuss / Der Beirat für Sozialhilfe, Sozial- und Seniorenangelegenheiten / Der Stadtrat nimmt die Ausführungen der Referate IV und V zur Kenntnis. Das Projekt gilt hiermit als abgeschlossen. Die Aufgaben werden im Regelbetrieb der beiden Referate weitergeführt.
Ausgangslage:
Durch das Projekt „Wohnen in Fürth – leben, gestalten, bauen“ wurde mit Stadtratsbeschluss vom 21.11.2018 ein Handlungsrahmen zur Steuerung und Umsetzung einer bedarfsgerechten und zukunftsorientierten Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik geschaffen. Hierfür wurden vier Handlungsfelder definiert und mit Rahmenzielen hinterlegt.
Projektstand:
Eine Vielzahl an Maßnahmen konnte bereits umgesetzt werden. Die Weiterführung der Rahmenziele soll künftig als Daueraufgabe der Stadtverwaltung in den beteiligten Referaten weiterlaufen.
Im Folgenden sind bereits
realisierte bzw. in Planung befindliche Projekte den entsprechenden
Handlungsfeldern mit ihren Rahmenzielen zugeordnet.
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Handlungsfeld 1: Bedarfsorientierter Wohnungsbau
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Rahmenziel 1: Die Stadtverwaltung arbeitet kontinuierlich
und systematisch daran, Wohnraum zu erhalten und zu schaffen, der den
jeweiligen Bedürfnissen angemessen ist. Im Fokus stehen dabei Familien mit
Kindern, Alleinerziehende, Ältere, Menschen mit Behinderung, Menschen in
Übergangswohnungen bzw. Übergangswohnheimen, Jugendliche, die eine betreute
Wohnform benötigen. |
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In
Kooperation mit der WBG Fürth konnten wichtige Meilensteine des
bedarfsorientierten Wohnungsbaus umgesetzt werden:
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Neubau einer
Obdachlosenunterkunft, Leyher Straße: Diese wurde von der WBG in Abstimmung mit der
GWF errichtet. Der Betrieb des 94 Betten umfassenden Hauses geht auf die GWF
über. Die Fertigstellung erfolgte nach 20-monatiger Bauphase im Herbst 2025. ·
Errichtung
eines Ersatzneubaus Stiftungsaltenheim Block C, Stiller Winkel 14, Fürth: Hier
konnten im März 2026 nach Abriss eines Bestandsgebäudes und Errichtung eines
Ersatzneubaus durch die König-Ludwig-Stiftung in Kooperation mit der WBG
Fürth 112 vollstationäre Pflegeplätze an den Betreiber des Pflegeheims, die
Gemeinnützige Paritätische Altenhilfe GmbH, übergeben werden. Für die
Inwertsetzung der beiden weiteren Gebäudeblöcke laufen derzeit die Planungen. ·
Neubau eines
Jugendwohnheims für Auszubildende, Poppenreuther Straße: Anstelle
des ehemaligen Kinderheims St. Michael wurden von der WBG Fürth 87 Apartments
für junge Auszubildende errichtet. Den Betrieb des im März 2026
fertiggestellten Jugendwohnheims übernimmt die Kinder- und
Jugendhilfeeinrichtung Arche gGmbH.
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Handlungsfeld 2: Fachstelle Wohnen
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Rahmenziel 2: Allen Fürtherinnen und Fürthern steht ein umfassendes Informations-,
Beratungs- und Unterstützungsangebot zum Thema „Wohnen“ zur Verfügung.
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Im Rahmen des Projekts „Wohnen in Fürth:
leben, gestalten, bauen“ wurden die bestehenden Beratungs- und
Unterstützungsangebote im Themenfeld Wohnen systematisch weiterentwickelt,
stärker miteinander vernetzt und für die Bürgerinnen und Bürger transparenter
gestaltet. Ziel war es, die vielfältigen, bislang teilweise parallel
bestehenden Angebote besser aufeinander abzustimmen, Zugangswege zu
vereinfachen sowie Angebotslücken zu identifizieren und bedarfsgerecht zu
schließen. Hierzu wurden die bereits vorhandenen
kommunalen und freien Beratungsstrukturen enger miteinander verzahnt und in
ihrer Lotsenfunktion gestärkt. Gleichzeitig wurde der sozialräumliche Ansatz
weiter ausgebaut, um Beratungs- und Unterstützungsleistungen möglichst
niedrigschwellig und bedarfsgerecht auch im unmittelbaren Lebensumfeld der
Bürgerinnen und Bürger anzubieten. Die Neuaufstellung der Einrichtung
Soziales Zentrum/Wärmestube gewährleistet eine besonders niedrigschwellige
Anlaufstelle, an die sich Bürgerinnen und Bürger unter anderem bei Problemen
rund um das Thema Wohnen wenden können und von dort bei Bedarf an weitere
Fachstellen vermittelt werden. Ergänzend wurde mit der Wohnraumberatung ein
Angebot etabliert, das Bürgerinnen und Bürger insbesondere bei der
barrierearmen Anpassung ihrer Wohnung, bei Fragen zu technischen Hilfsmitteln
sowie bei der Planung notwendiger Umbaumaßnahmen unterstützt. Durch die
aufsuchende Beratung vor Ort erhalten Ratsuchende konkrete Empfehlungen zur
Verbesserung von Sicherheit und Selbstständigkeit im eigenen Wohnumfeld sowie
Hinweise zu möglichen Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten. Ratsuchende erhalten Orientierung im
bestehenden Hilfesystem sowie bedarfsgerechte Unterstützung insbesondere bei: • drohendem
Wohnungsverlust bzw. Wohnungslosigkeit • Fragen
zur Anpassung von Wohnraum an veränderte Lebenssituationen, insbesondere
im Alter oder bei Behinderung • der
Verbesserung der individuellen Wohnsituation im häuslichen Umfeld • Fragen
zur Finanzierung von Umbaumaßnahmen • der
Beantragung von Förderleistungen Einen wesentlichen Baustein innerhalb der
koordinierten Beratungsstruktur stellt die Fachstelle zur Vermeidung von
Wohnungslosigkeit dar. Sie unterstützt Fürther Bürgerinnen und Bürger
frühzeitig bei drohendem Wohnraumverlust, insbesondere bei Mietrückständen,
Kündigungen oder Räumungsklagen, und entwickelt gemeinsam mit den Betroffenen
Perspektiven zum Erhalt des bestehenden Wohnraums. Durch Beratung,
Vermittlung zu weiterführenden Hilfen sowie Unterstützung im Kontakt mit
Vermietern, Behörden und sozialen Diensten trägt die Fachstelle wesentlich
dazu bei, Wohnungslosigkeit präventiv zu vermeiden und die Stabilität der
individuellen Wohnsituation nachhaltig zu sichern. Hervorzuheben ist, dass
Mietende, die Kundinnen und Kunden der WBG oder einer Fürther Wohnungsgenossenschaft
sind, bei Anfragen regelmäßig an das Projekt „Nachhaltiges Wohnen“ verwiesen
werden. Dieses Beratungsangebot wird von der städtischen Tochtergesellschaft
Soziales Wohnen Fürth betrieben und finanziert. Insgesamt konnte im Projektzeitraum die
Transparenz der Unterstützungsangebote deutlich verbessert und die
Zusammenarbeit der beteiligten Akteure nachhaltig gestärkt werden. Die
Weiterführung der Angebote erfolgt als Daueraufgabe im Referat IV unter Einbindung
der bestehenden Netzwerkstrukturen sowie in Abstimmung mit weiteren
beteiligten Dienststellen und Kooperationspartnern. |
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Handlungsfeld 3: Urbane Lebensqualität schaffen:
Wohnumfeld gestalten
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Rahmenziel 3: Alle Fürther
Wohnquartiere bieten qualitativ hochwertige Lebens- und Aufenthaltsräume.
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Durch eine
Vielzahl an Projekten mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten
konnten zahlreiche attraktive öffentliche Räume neu geschaffen bzw. neu
gestaltet werden:
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Neuordnung
und -gestaltung von Quartieren o Pegnitzquartier: Die Neugestaltung des gesamten Quartiers ist
derzeit in Planung. Erste Teilprojekte sind die Neukonzeption des
Königsplatzes und die Baumpflanzungen am Henry-Kissinger-Platz (s.u.) o Neue Mitte Burgfarrnbach: Ein
städtebaulicher Wettbewerb wurde von SpA 2025 erfolgreich durchgeführt. Die
weitere Planung wird derzeit erarbeitet. o Südstadtcampus: Auf der Grundlage des 2025 beschlossenen
städtebaulichen Rahmenplans soll das Gebiet zwischen Fronmüller-,
John-F.-Kennedy- und Jakob-Wassermann-Straße in der Südstadt zu einem
attraktiven Raum für Bildung, Sport und Begegnung entwickelt werden. o Ortsmitte Sack: Neugestaltung, in Vorbereitung gem.
Haushaltsberatungen 2026
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Neugestaltung
und Begrünung von Plätzen o Franz-Josef-Strauß-Platz: Umwidmung
und Neuordnung mit intensiver Begrünung des Vorplatzes vor dem Amtsgericht,
Fertigstellung 2020 o Hallplatz: städtebauliche Neufassung des Kirchenvorplatzes
mit Aufwertung der anschließenden Grünanlage, Fertigstellung 2020 o Elfriede-und-Heinz-Bruder-Platz: Neugestaltung
und städtebauliche Aufwertung des Theater-Vorplatzes zusammen mit der
Hallstraße, Fertigstellung 2022 o Kaiserplatz: Neugestaltung mit Aufwertung des
Kinderspielbereichs, Fertigstellung 2023 o
Vorplatzgestaltung
vor Jugendkulturhaus OTTO: Neuordnung und
Begrünung, Fertigstellung 2024 o Henry-Kissinger-Platz:
Baumpflanzungen im Vorfeld der geplanten Umgestaltung im Herbst 2025 erfolgt. o Königsplatz: Umgestaltung als Teil des Pegnitzquartiers,
Fertigstellung vor der Kirchweih 2026
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Neugestaltung
und Begrünung von Straßen o Rudolf-Breitscheid-Straße im Bereich Neuer Markt
(Wochenmarkt): Aufwertung als Fußgängerzone, Vorbereitung als
Marktfläche, Fertigstellung 2019 o Hirschenstraße: Neuordnung und Begrünung, Fertigstellung 2020 o Ludwig-Erhard-Straße: Umbau und
Aufwertung zur Fußgängerzone, Fertigstellung 2019 o Engelhardtstraße: Neugestaltung als verkehrsberuhigter Bereich
als repräsentativer Zugang zum Fürther Stadtpark, Fertigstellung 2021 o Hallstraße: Umgestaltung zur Fußgängerzone, Fertigstellung
2021 o Alexanderstraße: Umbau und Aufwertung zur Fußgängerzone,
Fertigstellung 2024 o Moststraße: Umbau und Aufwertung zur Fußgängerzone,
Fertigstellung 2025 o Würzburger Straße: Neugestaltung
mit aufwendiger Sicherung der archäologischen Bodenfunde, Fertigstellung 2025 o Hornschuchpromenade: Baubeginn
der Straßenbaumaßnahme im Herbst 2025, geplante Fertigstellung der
umfangreichen Neugestaltung mit städtebaulicher Aufwertung der
Willy-Brandt-Anlage Ende 2029
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Bauliche Maßnahmen für alternative Mobilitätsformen
zur Steigerung der Lebensqualität o Dambacher
Straße: Umbau
zur Fahrradstraße, Fertigstellung 2021 o Fuß- und
Radweg zwischen Atzenhof und Ritzmannshof: Schaffung einer neuen Fuß- und
Radwegeverbindung mit Neuanpflanzung von 34 Bäumen, Fertigstellung 2023 o Frauenstraße:
Verkehrsberuhigung mit Schaffung neuer Fahrradabstellflächen, Fertigstellung
2025 o Untere
Königstraße: Umbau zur Fahrradstraße, Fertigstellung 2026
geplant o Leyher
Straße: Umbau
zur Fahrradstraße, Fertigstellung 2026 geplant o Radschnellwege: Beteiligung
an Planung und Umsetzung der übergeordneten Radschnellwege Fürth – Erlangen
und Fürth – Nürnberg, laufende Maßnahme o
Anlage von Radwegen, Rad- und Schutzstreifen als
Daueraufgabe o
Errichtung von Radabstellanlagen in mehreren Paketen
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Neuanlage
bzw. Sanierung von Kinderspielplätzen o Spielplatz
Mondstraße: Sanierung und Aufwertung des bestehenden
Spielplatzes, Fertigstellung 2020 o Kinderspielplatz
Zedernstraße: Sanierung und Neugestaltung des bestehenden
Spielplatzes, Fertigstellung 2022 o Kinderspielplatz
Talblick: Neuanlage in einem Spielplatzdefizitgebiet,
Fertigstellung 2024 o Jugendspielbereich
Herboldshofer Straße: Neuordnung des Jugendspielbereichs, Fertigstellung
2025 o Kinderspielplatz
Hartmut-Träger-Straße: Neuanlage, Fertigstellung 2025 o Spielplatz
Eichenhain: Sanierung und Aufwertung des bestehenden
Spielplatzes, Fertigstellung 2025 o Spielplatz
Ronhofer Hauptstraße : Neuanlage
in einem Spielplatzdefizitgebiet, Fertigstellung 2025
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Schaffung
und Erneuerung von Sport- und Freizeitflächen o
Outdoor-Fitness
im Südstadtpark: Neuschaffung eines
öffentlichen Sportangebotes für unterschiedliche Nutzergruppen, u. a. auch
für Menschen mit Geheinschränkungen, Fertigstellung 2022 o
Öffentliche
Sportfläche Jakob-Wassermann-Straße: Errichtung eines
Allwetterplatzes (BA 1) und Ertüchtigung des bestehenden
Beachvolleyballfeldes (BA 2) auf der öffentlichen Spiel- und Freizeitfläche
an der Jakob-Wassermann-Straße, Fertigstellung BA 1 2024 o
Freisportanlage
Fronmüllerstraße: Schaffung eines neuen
Kunstrasenplatzes mit Laufbahn und Allwetterplatz am Bildungscampus Südstadt,
Fertigstellung 2023
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Einzelprojekte o Ufermauer am
Stadtpark: denkmalgerechte Sanierung der Ufermauer am großen
Stadtparkweiher mit Aufwertung des Sitzplatzes, Fertigstellung 2022 o Grüne Bänke
in der Innenstadt: Schaffung grüner Pflanzinseln mit konsumfreien
Aufenthaltsmöglichkeiten, Fertigstellung 2023 o Fontänenfeld
in der Fußgängerzone: Anlage eines Fontänenfeldes, nutzbar auch als
Wasserspielbereich für Kinder, Fertigstellung 2024 o Sitzplätze
am Wasser im Stadtpark: Schaffung neuer Aufenthaltsmöglichkeiten,
Fertigstellung 2025 o Vacher
Eiche: Standortaufwertung
mit Vergrößerung der Baumscheibe und Verbesserung der Aufenthaltsqualitäten,
Fertigstellung 2025 o Daueraufgabe
Baumpflanzungen im Stadtgebiet: z.B. Baumbilanz 2024 – 230 Bäume, Baumbilanz
2025 – 158 Bäume (Nach- und Neupflanzungen, Ersatz- und
Ausgleichspflanzungen) o Daueraufgabe
Ersatzbeschaffung Spielgeräte: Aufwertung der Spielplätze im Zuge der
Unterhalts- und Pflegemaßnahmen
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Handlungsfeld 4: Aufbau koordinierter
Stadtteilnetzwerke
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Rahmenziel 4: Fürth bietet
Wohn- und Lebensqualität für alle Bevölkerungsgruppen in den Quartieren –
unabhängig von Alter und Lebenslage – und schafft es damit, den sozialen
Zusammenhalt zu stärken.
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Die
koordinierten Stadtteilnetzwerke leisten einen wesentlichen Beitrag zur
Erreichung des Rahmenziels 4, den sozialen Zusammenhalt in den Quartieren zu
stärken und bedarfsgerechte Unterstützungsstrukturen vor Ort zu etablieren. Am
25.10.2017 stimmte der Stadtrat der Umsetzung des Konzepts „Koordinierte
Stadtteilnetzwerke“ lt. Beschlussvorlage zu.
Folgende
Stadtteile wurden nach Auswertung des Armutsberichts auf Grund der
Sozialdatenlage berücksichtigt: -
Südstadt -
Hardhöhe/Scherbsgraben/Billinganlage -
Oststadt -
Innenstadt
Im
nachfolgenden Interessenbekundungsverfahren haben sich folgende Träger für
die jeweiligen Stadtteilnetzwerke qualifiziert: -
Ev. Kirchengemeinde Hlg. Geist & Diakonisches
Werk Fürth (Stadtteil Hardhöhe, Scherbsgraben, Billinganlage) -
Mehrgenerationenhaus/Mütterzentrum & Soziales
Zentrum
(Stadtteil Innenstadt) -
Caritasverband Fürth e.V. (Stadtteil
Südstadt) -
Spiegelfabrik e.V. (Stadtteil Oststadt)
Der Projektstart der oben benannten
Stadtteilnetzwerke erfolgte zum 01.07.2018.
Lediglich das Stadtteilnetzwerk Oststadt konnte erst nach Abschluss der
Bauphase zum 01.07.2020 seine Tätigkeit aufnehmen. Die Laufzeit und die damit verbunden
Finanzierung des Projekts wurde auf 5
Jahre festgelegt. Zum 01.08.2020 wurde zusätzlich das
Quartiersprojekt Eigenes Heim/Schwand
und zum 01.07.2023 das
Quartiersprojekt Ronhof/Kronach
als Koordiniertes Stadtteilnetzwerk etabliert. Am
24.11.2022 stimmte der Stadtrat der Fortführung
des Gesamtkonzepts für weitere 5 Jahre
zu.
In
verschiedenen Beteiligungsformaten wurden die folgenden Leitziele für die Entwicklung von koordinierten
Stadtteilnetzwerken erarbeitet. Sie dienen als Grundlage für die
bedarfsorientierte Arbeit vor Ort.
Bezugnehmend
auf diese Leitziele können alle 6 Koordinierten Stadtteilnetzwerke mit großen
Erfolgen auf die letzten Jahre zurückblicken und sind in der
Stadtgesellschaft nicht mehr wegzudenken. Der Erfolg begründet sich speziell
aus der „individuellen,
bedarfsorientierten“ Arbeit vor Ort zusammen
mit den Bewohnern des jeweiligen
Stadtteils. Nachfolgend
einige konkrete Beispiele: Strickcafé –
Kleidertauschparty – Erzählcafé – Rat vom Rad – Brot und Butter –
Ehrenamtsbrunch – Krabbelgruppe – Nähgruppe – Stadtteilcafé – Treff für
Alleinerziehenden „Herz & Seele“ – Spieletreff – Generationenkochen –
Seniors@school IT für Senioren – Beetpflegeaktion – Adventsmarkt –
Müllsammelaktion – Freunde-Speed-Dating 60+ -
Netzwerkradeln/Stadtverführungen – Runde Tische – Kleiderladen –
Pflegestützpunkt Beratung vor Ort – Feierabendpicknick – Mobiler
Nachbarschaftstreff – Willkommenscafé - Fachvorträge – Adventssingen vor dem
Pflegeheim - Fürth bewegt – Büchertauschaktion – Unterstützung Hofflohmärkte,
usw. Zusätzlich
zu den Aktionen fanden im Jahr 2025 in den Koordinierten Stadtteilnetzwerken
rund 1500 Beratungen, Vermittlungen und Unterstützungsleistungen von
Bürgerinnen und Bürgern in sozialen Themenfeldern statt.
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Fazit:
Das Projekt hat die internen Strukturen für eine erfolgreiche ämter- und referatsübergreifende Zusammenarbeit weiter gestärkt. Prozesse wurden optimiert, sodass die Verwaltung die Aufgaben künftig als Daueraufgabe in den beteiligten Referaten verankern und eine weitere kontinuierliche Bearbeitung sicherstellen kann.
Die Beschlussvorlage wird am 22. April 2026 dem Beirat für Sozialhilfe, Sozial- und Seniorenangelegenheiten zur Kenntnis gegeben.
Finanzierung:
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Finanzielle Auswirkungen |
jährliche Folgelasten |
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Gesamtkosten |
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Veranschlagung im Haushalt
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nein |
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ja |
Hst. |
Budget-Nr. |
im |
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Vwhh |
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Vmhh |
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wenn nein,
Deckungsvorschlag: |
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