Der BWA nimmt Kenntnis von der terminlichen Situation des Neubaus HSG.
Zum „Neubau des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums“ soll der BWA über den
Stand
des aktuellen Terminplans informiert werden. Das
Projekt befindet sich derzeit in den Leistungsphasen 6-8, d.h. die
Leistungsverzeichnisse für die Gebäudehülle und den Ausbau werden erstellt, die
nächsten Gewerke ausgeschrieben und vergeben (Gerüst).
Die Spezialtiefbauarbeiten sind weitestgehend
abgeschlossen. Die Baugrube wurde an den Rohbauer übergeben.
Der Neubau läuft seit dem 18. Januar 2024 und
erstreckt sich terminlich bis zur geplanten Nutzungsaufnahme zum Schuljahr 2029/2030
im September 2029. Anschließend folgt noch ein Projektnachlauf bis Anfang 2030.
Trotz der aktuellen Verzögerungen und
Schwierigkeiten bewegen wir uns weiterhin innerhalb des bekannten
Gesamtzeitrahmens.
2. Rückblick
Die vorbereitenden Maßnahmen wurden vollständig
abgeschlossen. Dazu gehören die Rodungsarbeiten sowie die Vermessung. Auch die
Erdarbeiten der ersten Phase sowie die umfangreichen Abbruchmaßnahmen wurden im
Sommer 2024 erfolgreich abgeschlossen, ebenso die Kampfmittelräumung, die bis
Mai 2025 andauerte.
3. Aktueller Stand: Spezialtiefbau
Wir befinden uns derzeit am Ende des
Spezialtiefbaus – einer der komplexesten und sensibelsten Phasen des gesamten
Projekts.
Hier werden unter anderem die Bohrpfahlwände, die
Ankerlagen, die Gründungspfähle sowie die Wasserhaltung für die Baugrube
hergestellt. Zusätzlich erfolgt die Einbindung der Geothermieanlage. Diese
Arbeiten sind im März 2026 größtenteils abgeschlossen worden.
4. Umgang mit aufgetretenen Verzögerungen
Im Zuge der Tiefbauarbeiten gab es drei externe
Störereignisse:
1) archäologische Funde, die etwa 15 Arbeitstage
Verzögerung verursacht haben und zu einer geänderten Leistungsfähigkeit beim
Aushub geführt haben.
2) außergewöhnliche Wetterbedingungen Anfang
2026, die weitere rund 10 Tage Verzug zur Folge hatten.
3) Bauverzögerungen bei der Ausführung der
Geothermiesonden durch gespanntes Grundwasser.
Alle Ereignisse konnten inzwischen bewertet
werden und nach aktuellem Stand besteht keine Gefährdung des bekannten
Gesamtterminplans.
5. Übergang in den Rohbau
Der nächste große Schritt ist jetzt der Start des
Rohbaus. Zunächst werden die Bodenplatten der Untergeschosse erstellt,
anschließend folgen Außen- und Innenwände sowie die Deckenaufbauten.
Der Rohbau wird bis September 2027 vollständig
fertiggestellt sein.
6. Gebäudehülle und Ausbau
Nach Abschluss des Rohbaus erfolgt der Übergang
in die Ausbauphasen. Das Gebäude wird zunächst provisorisch und anschließend
vollständig witterungsdicht hergestellt, geplant ist dies bis Dezember 2027.
Parallel dazu laufen die Fassadenarbeiten, TGA‑Installationen sowie Grob- und Feinausbau.
Diese Arbeiten erstrecken sich bis in das Jahr
2029.
7. Außenanlagen und Fertigstellung
Im Jahr 2028 entstehen die Außenanlagen: die
Erschließungsstraße, die Terrassen, die Wegeflächen und die landschaftlichen
Bereiche.
Die bauliche Gesamtfertigstellung ist für Ende
Mai 2029 vorgesehen.
8. Übergabe und Inbetriebnahme
Nach der baulichen Fertigstellung folgen
sämtliche Prüfungen, die Inbetriebnahmen der technischen Anlagen sowie die
Abarbeitung eventueller Mängel.
Die Übergabe an die Schule ist für den Juli 2029
terminiert.
Es folgt die Möblierung und der Probebetrieb –
und im September 2029 kann der Schulbetrieb starten.
9. Abschließende Bewertung
Trotz einzelner Verzögerungen in der Baugrube und
zum Start des Rohbaus liegen wir terminlich im Zielkorridor. Die kritischen
Pfade sind klar identifiziert und werden eng gesteuert. Die geplante
Nutzungsaufnahme zum Schuljahr 2029/2030 ist aus heutiger Sicht nicht
gefährdet.
Finanzierung:
|
Finanzielle Auswirkungen |
jährliche Folgelasten |
|||||||||||||||||
|
|
|
nein |
|
ja |
Gesamtkosten |
€ |
|
nein |
|
ja |
€ |
|||||||
|
Veranschlagung im Haushalt
|
||||||||||||||||||
|
|
|
nein |
|
ja |
Hst. |
Budget-Nr. |
im |
|
Vwhh |
|
Vmhh |
|||||||
|
wenn nein,
Deckungsvorschlag: |
||||||||||||||||||
-
