Betreff
Neubau Heinrich-Schliemann-Gymnasium – Terminliche Situation
Vorlage
GWF/0586/2026
Art
Beschlussvorlage - SB

Der BWA nimmt Kenntnis von der terminlichen Situation des Neubaus HSG.


Zum „Neubau des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums“ soll der BWA über den Stand

des aktuellen Terminplans informiert werden. Das Projekt befindet sich derzeit in den Leistungsphasen 6-8, d.h. die Leistungsverzeichnisse für die Gebäudehülle und den Ausbau werden erstellt, die nächsten Gewerke ausgeschrieben und vergeben (Gerüst).

Die Spezialtiefbauarbeiten sind weitestgehend abgeschlossen. Die Baugrube wurde an den Rohbauer übergeben.

1. Gesamtüberblick

Der Neubau läuft seit dem 18. Januar 2024 und erstreckt sich terminlich bis zur geplanten Nutzungsaufnahme zum Schuljahr 2029/2030 im September 2029. Anschließend folgt noch ein Projektnachlauf bis Anfang 2030.

Trotz der aktuellen Verzögerungen und Schwierigkeiten bewegen wir uns weiterhin innerhalb des bekannten Gesamtzeitrahmens.

2. Rückblick

Die vorbereitenden Maßnahmen wurden vollständig abgeschlossen. Dazu gehören die Rodungsarbeiten sowie die Vermessung. Auch die Erdarbeiten der ersten Phase sowie die umfangreichen Abbruchmaßnahmen wurden im Sommer 2024 erfolgreich abgeschlossen, ebenso die Kampfmittelräumung, die bis Mai 2025 andauerte.

3. Aktueller Stand: Spezialtiefbau

Wir befinden uns derzeit am Ende des Spezialtiefbaus – einer der komplexesten und sensibelsten Phasen des gesamten Projekts.

Hier werden unter anderem die Bohrpfahlwände, die Ankerlagen, die Gründungspfähle sowie die Wasserhaltung für die Baugrube hergestellt. Zusätzlich erfolgt die Einbindung der Geothermieanlage. Diese Arbeiten sind im März 2026 größtenteils abgeschlossen worden.

4. Umgang mit aufgetretenen Verzögerungen

Im Zuge der Tiefbauarbeiten gab es drei externe Störereignisse:

1) archäologische Funde, die etwa 15 Arbeitstage Verzögerung verursacht haben und zu einer geänderten Leistungsfähigkeit beim Aushub geführt haben.

2) außergewöhnliche Wetterbedingungen Anfang 2026, die weitere rund 10 Tage Verzug zur Folge hatten.

3) Bauverzögerungen bei der Ausführung der Geothermiesonden durch gespanntes Grundwasser.

Alle Ereignisse konnten inzwischen bewertet werden und nach aktuellem Stand besteht keine Gefährdung des bekannten Gesamtterminplans.

5. Übergang in den Rohbau

Der nächste große Schritt ist jetzt der Start des Rohbaus. Zunächst werden die Bodenplatten der Untergeschosse erstellt, anschließend folgen Außen- und Innenwände sowie die Deckenaufbauten.

Der Rohbau wird bis September 2027 vollständig fertiggestellt sein.

6. Gebäudehülle und Ausbau

Nach Abschluss des Rohbaus erfolgt der Übergang in die Ausbauphasen. Das Gebäude wird zunächst provisorisch und anschließend vollständig witterungsdicht hergestellt, geplant ist dies bis Dezember 2027. Parallel dazu laufen die Fassadenarbeiten, TGAInstallationen sowie Grob- und Feinausbau.

Diese Arbeiten erstrecken sich bis in das Jahr 2029.

7. Außenanlagen und Fertigstellung

Im Jahr 2028 entstehen die Außenanlagen: die Erschließungsstraße, die Terrassen, die Wegeflächen und die landschaftlichen Bereiche.

Die bauliche Gesamtfertigstellung ist für Ende Mai 2029 vorgesehen.

8. Übergabe und Inbetriebnahme

Nach der baulichen Fertigstellung folgen sämtliche Prüfungen, die Inbetriebnahmen der technischen Anlagen sowie die Abarbeitung eventueller Mängel.

Die Übergabe an die Schule ist für den Juli 2029 terminiert.

Es folgt die Möblierung und der Probebetrieb – und im September 2029 kann der Schulbetrieb starten.

9. Abschließende Bewertung

Trotz einzelner Verzögerungen in der Baugrube und zum Start des Rohbaus liegen wir terminlich im Zielkorridor. Die kritischen Pfade sind klar identifiziert und werden eng gesteuert. Die geplante Nutzungsaufnahme zum Schuljahr 2029/2030 ist aus heutiger Sicht nicht gefährdet.



Finanzierung:

Finanzielle Auswirkungen

jährliche Folgelasten

nein

ja

Gesamtkosten

     

nein

ja

     

Veranschlagung im Haushalt

nein

ja

Hst.      

Budget-Nr.      

im

Vwhh

Vmhh

wenn nein, Deckungsvorschlag:


-