Vom Jahresbericht 2025 der Abt. Jugendarbeit im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien wird Kenntnis genommen.
Der Bereich „Kommunale Jugendarbeit“ hat im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien eine Schlüsselfunktion. Gearbeitet wird an einer bestmöglichen Planung und Gestaltung, Förderung und Entwicklung von Infrastrukturen der Kinder- und Jugendarbeit.
Der Jahresbericht 2025 der Abteilung Jugendarbeit verdeutlicht die zentrale Rolle Offener Kinder- und Jugendarbeit. Sie leistet einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen, zur gesellschaftlichen Integration sowie zur Förderung demokratischer Kompetenzen.
Die Arbeit der Abteilung Jugendarbeit basiert auf den Vorgaben des SGB VIII und ist eine Pflichtaufgabe der Kommune. Von den für die Jugendhilfe bereitgestellten Mitteln muss ein angemessener Anteil für die Jugendarbeit (§11 SGB VIII) verwendet werden. Geeigneten Einrichtungen, Dienste und Veranstaltungen sind rechtzeitig und ausreichend zur Verfügung zu stellen. Hierzu gehört auch eine, dem Bedarf entsprechende, Zahl von Fachkräften (§79 SGB VIII).
Die Abteilung Jugendarbeit betreibt im Stadtgebiet fünf Jugendhäuser bzw. -treffs (JT OASE, JH Hardhöhe, JH Catch Up, JH Bubbles und JT Hütt´n), das „Spielhaus“ für Kinder bis 12 Jahre, das Jugendkulturcafé „Zett9“, das Jugendmedienzentrum „Connect“, das Jugendkulturmanagement „con-action“ mit eigenem Club „Kopf und Kragen“ und die Rollsporthalle „The Hub“. Zur Abteilung gehören zudem das städtische Ferienprogramm mit Ferienpass, die „Agentur für Demokratie und Jugendbeteiligung“ mit der Geschäftsstelle des Fürther Jugendrates und der erzieherische Kinder- und Jugendschutz.
Die Einrichtungen dienen jungen Menschen nicht nur als Freizeitorte, sondern als Räume non- und informaler Bildung, sozialer Interaktion und demokratischer Erfahrung. Präventive Arbeit spielt eine wichtige Rolle und trägt langfristig zur Reduktion sozialer Problemlagen und Kosten in der Jugendhilfe bei. Charakteristisch ist ein offener, zielgruppenorientierter Ansatz, der flexibel auf Trends und Lebenslagen reagiert. Zentrale Prinzipien der Arbeit sind die Partizipation junger Menschen (§8 SGB VIII), Gleichberechtigung und Inklusion (§9 SGB VIII).
Das von der Abteilung Jugendarbeit gemeinsam erarbeitete Jahresthema „Bildung politisch, demokratisch“ stellte 2025 Demokratiebildung und Mitbestimmung in den Mittelpunkt aller Arbeitsbereiche. In Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche und Herausforderungen braucht es mehr denn je Orte und Gelegenheiten, in denen Kinder und Jugendliche ihre Kompetenzen mit einer zukunftsoptimistischen und demokratiestärkenden Haltung weiterentwickeln können. Ziel war es junge Menschen aktiv an gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen, demokratische Kompetenzen zu stärken und Vielfalt als gesellschaftliche Ressource erfahrbar zu machen.
Zentrale Problemlagen:
Barrierefreiheit in unseren Jugendhäusern ist ein wesentliches Thema und zugleich eine große Herausforderung. Unser Ziel bleibt es, allen Menschen einen möglichst selbstbestimmten und uneingeschränkten Zugang zu ermöglichen. Dafür braucht es bauliche Anpassungen, praktikable Lösungen und gemeinsame Anstrengungen.
Personelle Engpässe haben den Betrieb der Einrichtungen teilweise eingeschränkt und machen strukturelle Anpassungen erforderlich. Es muss gewährleistet sein, dass ausreichend Angebote bereitstehen und eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung stattfindet. Künftig steht insbesondere die nachhaltige Sicherung der erforderlichen Fachkräfte im Vordergrund.
Finanzierung:
|
Finanzielle Auswirkungen |
jährliche Folgelasten |
|||||||||||||||||
|
|
x |
nein |
|
ja |
Gesamtkosten |
€ |
|
nein |
|
ja |
€ |
|||||||
|
Veranschlagung im Haushalt
|
||||||||||||||||||
|
|
|
nein |
|
ja |
Hst. |
Budget-Nr. |
im |
|
Vwhh |
|
Vmhh |
|||||||
|
wenn nein,
Deckungsvorschlag: |
||||||||||||||||||
