Betreff
Kampagne für mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr
Vorlage
SpA/1347/2026
Art
Beschlussvorlage - SB

Der Vortrag der Verwaltung dient zur Kenntnis.


Hintergrund:

Das Stadtplanungsamt hat im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit die Umsetzung einer Werbekampagne zur gegenseitigen Rücksichtnahme im Alltagsverkehr vergeben. Mithilfe eines Kommunikationsbüros wurde eine Plakat- sowie Social-Media-Kampagne ausgearbeitet, die sämtliche Verkehrsteilnehmenden anspricht sowie deren Konfliktpotenzial untereinander aufarbeitet. Anhand von fünf Motiven, werden die folgende Themenschwerpunkte aufgegriffen:

1.    Umsicht und Rücksichtnahme im Stadtverkehr für alle Verkehrsteilnehmenden

2.    Appell für angemessene Geschwindigkeiten

3.    Überholabstand zwischen Pkw- und Radverkehr

4.    Verbotswidriges Parken/Halten von Kfz auf Radfahrstreifen

5.    Vermeidung von Elterntaxis an Schulen

Zielsetzung:

Ziel ist es, ein verantwortungsbewusstes Miteinander im Straßenverkehr mit Berücksichtigung aller Verkehrsarten zu fördern sowie das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmenden für die Bedürfnisse von vulnerablen Gruppen zu schärfen (siehe §1 StVO: „(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. (2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.“).

Durch die Kampagne soll die Aggression im Straßenverkehr reduziert, die Verkehrssicherheit gezielt erhöht, die subjektiv empfundene Angst gemindert sowie die Aufenthaltsqualität entlang von Verkehrswegen gesteigert werden.

Umsetzung:

Die DIN A1 Plakate werden an hoch frequentierten Orten sowie unmittelbar an Problemstellen in der Stadt platziert. Zusätzlich werden die Inhalte in geeigneter Form auf den Social-Media-Kanälen der Stadt Fürth ausgespielt.

Die Kampagne wurde mit der örtlichen Polizeidienststelle abgestimmt und wird von dieser unterstützt.

Kosten:

Die Kosten für die Kampagne belaufen sich auf ca. 13.000 € (netto) und werden über die Haushaltsstelle Radverkehr gedeckt.

Einordnung Mobilitätsplan und Radverkehrskonzept:

Das Vorhaben/die Planung erfüllt folgende Ziele aus dem Mobilitätsplan:

-       Anzahl der Verkehrstoten und Schwerverletzen reduzieren

-       Anzahl der Unfälle reduzieren

-       Unfallschwerpunkte kurzfristig beseitigen

-       Zufriedenheit und Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer erhöhen

-       Fahrten im Eltern-Taxi reduzieren

-       Öffentlichkeit für Verkehrssicherheit sensibilisieren.


Finanzierung:

Finanzielle Auswirkungen

jährliche Folgelasten

nein

x

ja

Gesamtkosten

ca. 13.000

x

nein

ja

     

Veranschlagung im Haushalt

nein

x

ja

Hst.  01.6100.65555900

Budget-Nr.      

im

Vwhh

Vmhh

wenn nein, Deckungsvorschlag:


Anlage 1: Plakate Miteinanderkampagne