Charly-Mai-Sportanlage - Sanierung Laufbahn - Projektgenehmigung

Betreff
Charly-Mai-Sportanlage - Sanierung Laufbahn - Projektgenehmigung
Vorlage
GrfA/0120/2021
Aktenzeichen
1807-561
Art
Beschlussvorlage - AL

Der Bau- und Werkausschuss erteilt die Projektgenehmigung für die Sanierung der 400-m-Laufbahn der Charly-Mai-Sportanlage mit einem Gesamtvolumen von 245.000 €.

 

Die Sanierung der Segmente erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt in Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel.

Die schulischen Freisportanlagen der Charly-Mai-Sportanlage (vormals Bezirkssportanlage) wurden in den Jahren 1997-2000 generalsaniert. Zunächst erfolgte der Ausbau der belasteten Tennenflächen (Kieselrotsanierung), ab Juni 1999 erfolgte die Wiederherstellung der Sportflächen als Wettkampfanlage Typ B mit sechs-bahniger 400-m-Rundbahn, acht-bahniger 100-m-Kurzstreckenlaufbahn, zwei Segmente für Leichtathletik, Basketball und Volleyball sowie innenliegenden Großspielfeld mit Naturrasen.

 

Die Kunststoffflächen der Laufbahn und der Segmente zeigen zwischenzeitlich deutliche Mängel, die eine weitere Nutzung derzeit zumindest stark einschränken, wenn nicht sogar ganz unterbinden:

 

  • Risse im Kunststoffbelag
  • Absenkungen insbesondere im Startbereich der Kurzstreckenbahn
  • Verblasste Linierungen
  • Beschädigungen der Entwässerungsrinnen

 

Ursachen sind hierfür neben der normalen Abnutzung im Betrieb vor allem Wurzelschäden auf der Nordseite der Anlage durch den vorhandenen Baumbestand aber auch Schäden auf der Südseite durch die Bautätigkeit im Zusammenhang mit der Errichtung der Julius-Hirsch-Sportanlage. Im Zuge der Herstellung der Heizzentrale ist der gesamte Startbereich der 100-m-Kurzstreckenlaufbahn um ca. 10-15 cm abgesackt.

 

Im Haushalt 2018ff sind für die Sanierung der Kunststoffflächen 250 T€ eingestellt.

 

Das Baureferat/Grünflächenamt schlägt vor, zunächst die 400-m-Rundlaufbahn einschl. der 100-m-Kurzstreckenlaufbahn vollständig und flächig zu sanieren, mit im Einzelnen:

 

  • Rückbau des Kunststoffbelages auf der Gesamtfläche (3.600 m²)
  • Ausbesserung der bituminösen Tragschicht in Teilflächen
  • Wiederherstellung des Kunststoffbelages einschl. Neulinierung
  • Ausbesserung der innenliegenden Entwässerungsrinnen
  • Prüfung und ggfs. Sanierung der Entwässerungsleitungen
  • Einbau bzw. Erneuerung der Wurzelsperre auf der Nordseite

 

Die Kostenberechnung für die o.g. Maßnahmen belaufen sich insgesamt auf 245 T€, davon 205 T€ für Bau-, 15 T€ für Baunebenkosten und 25 T€ für Unvorhergesehenes. Die Finanzierung der Gesamtmaßnahme im Haushalt 2021 ist somit gesichert.

 

Unmittelbar nach Projektgenehmigung wird durch das Baureferat das Angebotsverfahren eingeleitet, da die Vergabeunterlagen bereits weitgehend fertigstellt sind. Aus heutiger Sicht ist ein Abschluss der Baumaßnahme zum Schuljahresende 2021 möglich – unter dem Vorbehalt, dass in der öffentlichen Ausschreibung der Maßnahme entsprechende Angebote vorliegen werden.

 

Die Sanierung der Segmente wird zunächst zurückgestellt und bleibt einer gesonderten Baumaßnahme vorbehalten - in Abhängigkeit der Mittelbereitstellung in den kommenden Haushaltsjahren. Grob geschätzt darf dabei von 180-200 T€ ausgegangen werden (Gesamtfläche der Segmente 2.400 m²).

 

Im Rahmen der jährlichen Unterhaltsarbeiten werden die Segmente lediglich gereinigt und die größten Rissbildungen vergossen.

 

Im Zusammenhang mit der Sanierung der Segmente wäre dann auch zu überlegen, ob die Einrichtungen für Leichtathletik, die für den Schulsport nicht benötigt werden (Wassergraben für Hindernislauf, Einstichkasten für Stabhochsprung, Anlaufbahn für Speerwurf) aufgelöst werden sollten.

 

Finanzierung:

 

Finanzielle Auswirkungen

jährliche (zusätzl.) Folgelasten

 

 

nein

X

ja

Gesamtkosten

245.000

X

nein

 

ja

     

Veranschlagung im Haushalt

 

 

nein

X

ja

Hst. 5600.9506.0000HR

Budget-Nr.      

im

 

Vwhh

X

Vmhh

wenn nein, Deckungsvorschlag: