Betreff
Verlängerung des Förderprogramms Geburtenhilfe bis 2025
Vorlage
SG/0015/2022
Art
Beschlussvorlage - SB

Der Ausschuss für Schule, Bildung, Sport und Gesundheit nimmt die Verlängerung des Förderprogramms Geburtenhilfe zur Kenntnis und stimmt der Weiterführung in Fürth zu.

Zur Unterstützung, Stärkung und Sicherung der Hebammenversorgung in der Geburtshilfe und in der Wochenbettbetreuung existiert eine Fördermöglichkeit durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) hat mit dem Schreiben vom 30.09.2022 über die Verlängerung der Richtlinie "Förderung der Geburtshilfe in Bayern" informiert. Die Förderrichtlinie Geburtshilfe ist seit 28.09.2018 in Kraft und wurde nun über den 31.12.2022 hinaus verlängert. Im Zuge der Verlängerung wurde die die Richtlinie in einigen Punkten angepasst, die im Wesentlichen den Verwaltungsvollzug betreffen. Die grundsätzlichen Fördervoraussetzungen und Fördersummen sind nicht geändert worden.

Der maximale Förderbetrag ergibt sich aus der Zahl der Geburten pro Jahr in der Stadt und einem geforderten Eigenanteil von 10%. Für die Stadt Fürth stehen jährlich ca. 80.000 € Förderung zur Verfügung.

 

Der mit einem Konzept 2018 beantragte Aufbau einer Koordinationsstelle zielt auf eine Prozessoptimierung und Erleichterung der Hebammenarbeit sowie auf eine Optimierung der Versorgung von Schwangeren und Eltern in der Vor- und Nachsorge in Fürth ab. Hierfür wurde 2019 eine Schnittstelle bzw. Netzwerkarbeit zwischen klinischen und freiberuflichen Hebammen installiert. Die Aufgaben der Koordinierungsstelle verteilen sich auf die beiden Bereiche Koordinierung von Hebammenleistung sowie Netzwerkarbeit und Personalqualifizierungsmaßnahmen.

 

Die Hebammenkoordinationsstelle der Stadt Fürth engagiert sich in der Betreuung und Vermittlung von Schwangeren und den ca. 50 Hebammen in der Stadt und im Landkreis Fürth. Ziel der Koordinationsstelle ist es u.a. in Urlaubzeiten mit dem Wochenbett-Tagesdienst Betreuung zu sichern, mit der Hebammensprechstunde allen Wöchnerinnen auch ohne feste Hebamme, Hilfe und Ansprache zu bieten und regelmäßig den „Runden Tisch“ und Fortbildungen für Hebammen zu organisieren und zu veranstalten. Werdende Mütter und Hebammen schätzen die Anlaufstelle sehr, da sich hierdurch schnell die passende Betreuung und eine Hebamme in der Umgebung finden lässt. Seit 2019 (bis Frühling 2022) konnten rund 1300 erfolgreiche Vermittlungen organisiert werden.

 

Die Antragsstellung wird jährlich im Herbst für das folgende Kalenderjahr fällig. Die Förderung für das Jahr 2023 wurde bereits beantragt und der vorläufige Maßnahmenbeginn wurde genehmigt. Das Klinikum kann somit die Hebammenkoordinationsstelle über den 31.12.2022 hinaus weiterbetreiben. Die GesundheitsregionPlus unterstützt das Klinikum in der Abwicklung der Anträge und Verwendungsnachweise.

 

Nähere Informationen zur Richtlinie finden Sie im Anhang.

Finanzierung:

 

Finanzielle Auswirkungen

jährliche Folgelasten

 

x

nein

 

ja

Gesamtkosten

     

 

nein

 

ja

     

Veranschlagung im Haushalt

 

 

nein

 

ja

Hst.      

Budget-Nr.      

im

 

Vwhh

 

Vmhh

wenn nein, Deckungsvorschlag:

 

Richtlinie zur Förderung der Geburtenhilfe in Bayern (GebHilfR)_ö