Betreff
Zusammenlegung der Stabsstelle Sportservice und der Fachstelle Kommunales Gesundheitsmanagement
Vorlage
Sport/0058/2022
Art
Beschlussvorlage - SB

Der Ausschuss für Schule Bildung, Sport und Gesundheit nimmt von der geplanten Zusammenlegung der Stabsstelle Sportservice und der Fachstelle Kommunales Gesundheitsmanagement zum Amt für Sport und Gesundheitsförderung zustimmend Kenntnis und empfiehlt, die erforderlichen Schritte zur Neuorganisation zu veranlassen.

1.            Rahmenbedingungen der kommunalen Gesundheitsförderung

Für die Schaffung gesundheitsfördernder Rahmenbedingungen und die Förderung der Gesundheit der Bevölkerung kommt der Kommune eine Schlüsselfunktion zu. Kommunen gestalten im Rahmen ihres Selbstverwaltungsrechtes gem. Artikel 28 Abs. 2 Satz 1 und 2 Grundgesetz entscheidende Lebensbedingungen der Menschen. Auch wenn dies eine freiwillige Aufgabe der Kommune darstellt, ist die Kommune damit von besonderer Bedeutung für die Gesundheitsförderung und Prävention: Kommunen vernetzten die relevanten Akteurinnen und Akteuren und sie stoßen gesundheitsfördernde Entwicklungsprozesse an, koordinieren und leiten diese. Darüber hinaus beeinflussen sie auch die Rahmenbedingungen in unterschiedlichen Lebenswelten und haben u.a. als mögliche Ansatzpunkte die Ausstattung mit einer gesundheitsfördernden Infrastruktur (z. B. für Erholung, Sport und ausgewogene Ernährung) sowie die gesundheitliche Aufklärung.

 

Durch gesundheitsfördernde Lebensbedingungen sowie durch niedrigschwellige und stigmatisierungsfreie Angebote im kommunalen Raum können alle Menschen in ihren alltäglichen Lebenszusammenhängen erreicht werden. Es profitieren insbesondere vulnerable Zielgruppen wie Menschen in belastenden Lebenssituationen oder mit gesundheitlichen Risiken. Gesundheitsförderung und Prävention in kommunalen Lebenswelten leistet damit einen besonderen Beitrag zur Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit.

 

Voraussetzung für ein entsprechendes Engagement ist, dass die für die Lebenswelt Verantwortlichen bereit sind, die Umsetzung bedarfsgerechter, präventiver und gesundheitsförderlicher Aktivitäten in der jeweiligen Lebenswelt zu unterstützen, auf eine dauerhafte Implementierung hinzuwirken und beständig weiterzuentwickeln. Hierfür müssen Ziele definiert, ausreichend Personalressourcen bereitgestellt, entsprechende Netzwerke geschaffen und politische Unterstützung sichergestellt werden. Dazu ist es notwendig, innerhalb der Stadtverwaltung eine Verankerung der Thematik „Gesundheitsförderung“ formal im Aufgabengliederungsplan zu veranlassen, um eine Verantwortlichkeit sowie Steuerung und Handlungsfähigkeit zu ermöglichen. Neben der Schaffung von Strukturen wie den personellen Ressourcen, der Infrastruktur und der Steuerung im Rahmen der Stadtverwaltung ist die Einbindung lokaler Akteurinnen und Akteure bei interdisziplinären Planungsprozessen notwendig. Ein Großteil des Aufgabenbereiches in der Gesundheitsförderung wird durch intersektorales Handeln bestimmt. Das erfordert die Bereitschaft zu ressortübergreifendem Handeln und dazu, effektive und aufeinander abgestimmte Maßnahmen zu implementieren bzw. bestehende effektive Maßnahmen miteinander zu verzahnen. 

 

2.            Aktueller Stand in der Stadt Fürth

2.1          Fachstelle Kommunales Gesundheitsmanagement

Die staatliche geförderte Gesundheitsregionplus ist mit dem Beschluss des Stadtrats vom 22.05.2019 als Fachstelle „Kommunales Gesundheitsmanagement“ befristet bis zum 31.12.2024 beim Referat I verankert. Seit September 2020 ist die Vollzeitstelle der Fachstellenleitung Gesundheitsmanagement besetzt. Die Teilzeitstelle in der Verwaltung Gesundheitsmanagement unterstützt seit dem 15.09.2021 den Bereich.

 

Die Fachstelle nimmt eine zentrale Koordinierungs- und Netzwerkstelle ein, um wichtige Partnerinnen und Partner zusammenzubringen, einen Erfahrungs- sowie Wissensaustausch herzustellen und gemeinsam Strukturen in der Gesundheitsversorgung, Gesundheitsförderung und Prävention sowie Pflege für alle Bürgerinnen und Bürger aufzubauen und zu verbessern. Gerade während der Pandemie wurden nochmals viele gesundheitlichen Bedarfe in der Bevölkerung sichtbar und haben sich wie durch ein Brennglas verschärft. Diese ergeben einen dringenden Handlungsbedarf in vielen Bereichen, z. B. der psychischen Gesundheit vor allem auch bei Kindern und Jugendlichen, dem Pflegenotstand, dem Bewegungsmangel etc., die zu einer Belastung des Arbeits- und Gesundheitssystems führen (werden).

 

Die Fachstelle agiert seit der kommunalen Verankerung als Dach für alle gesundheitlichen Bedarfe, Maßnahmen und Angebote. Das Thema Gesundheit konnte als Querschnittsthema eingebracht werden, das in der Stadtverwaltung viele Bereiche gewinnbringend befruchtet. Durch die Vernetzung und die Koordination können Bedarfe erfasst und entscheidende Impulse zu Stärkung der Fürther Gesundheitslandschaft gesetzt werden. Die Schaffung und Pflege verschiedener Gremien sorgt für einen nachhaltige und unverzichtbare strukturelle Verankerung des Themas. Durch die finanzielle Verantwortung verschiedener Fördertöpfe können Erfolgsprojekte wie „Fürth bewegt“ fortgeführt und Mikroprojekte im Gesundheitsbereich für kommunale Einrichtungen ermöglicht werden. Die umfangreichen Erfahrungswerte der ersten Jahre haben die unabdingbare dauerhafte Notwendigkeit dieses Bereichs zur Unterstützung der Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger sowie zur Entwicklung der Kommune offenbart.

 

Auch über die ursprünglich definierten Handlungsfelder hinaus konnte die Fachstelle in der Pandemie-Bekämpfung eine zentrale Rolle einnehmen. So wurde u. a. die Koordinierung der Teststrategie mit den Fürther Apotheken inkl. Testpersonalakquise und Impfvermittlung für Testpersonal übernommen. Zudem konnte eine zielführende Teststrategie für die Schulen entwickelt werden. Niedrigschwellige Impfaktionen konnten geplant und umgesetzt werden. Die Fachstelle war jederzeit die unterstützende Anlaufstelle für Apotheken, das Impfzentrum sowie Bürgerinnen und Bürger.

 

Die Gesundheitsregionplus wird über das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert. Seit 2015 bis einschließlich 2021 sind für die Geschäftsstelle bereits Fördermittel in Höhe von 328.231 € an die Stadt Fürth geflossen. Die staatliche Förderung läuft derzeit noch bis Ende 2024. Durch die Gesundheitsregionplus bzw. die Fachstelle Kommunales Gesundheitsmanagement konnten zudem weitere rund 1.135.000 € an Fördergeldern für die Stadt Fürth zur Gesundheitsförderung der Fürther Bevölkerung gewonnen und eingesetzt werden. Als beispielhafte Projekte können das hervorragend besuchte kostenlose Bewegungsprogramm „Fürth bewegt“, der niedrigschwellige Yoga- und Entspannungspfad der Stadt Fürth in der Kleinen Mainau, zahlreiche Präventionsgespräche, die Gesundheitsmesse und viele weiteren kleinere Projekte aufgeführt werden. Auch zukünftig ist das erklärte Ziel, für die Gesundheitsförderung der Bürgerinnen und Bürger Fördergelder zu akquirieren und gewinnbringend für die Bevölkerung einzusetzen.

 

2.2          Stabsstelle Sportservice

Da sportliche Aktivität u. a. einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung leistet, ergeben sich vielfältige thematische Überschneidungen der Fachstelle Kommunales Gesundheitsmanagement mit der Stabsstelle Sportservice. Der Sportservice ist für die Steuerung und Förderung des Sports in der Stadt Fürth verantwortlich. Er unterstützt die Sportvereine mit der kostengünstigen Bereitstellung von Sportstätten, unterschiedlichster finanzieller Bezuschussung und umfangreicher Beratung. Mit der Schaffung öffentlicher Sport- und Bewegungsräume sollen alle Bürgerinnen und Bürgern vor Ort jederzeit zugängliche, niedrigschwellige und kostenfreie Angebote für mehr Sportaktivität angeboten werden. Zudem wird durch verschiedene Veranstaltungen und Projekte versucht, die gesamte Bevölkerung in Bewegung zu versetzen.

 

Sport nimmt nicht nur eine wichtige soziale und gesellschaftliche Rolle ein und steigert das Wohlbefinden, sondern leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur nachhaltigen Gesunderhaltung der Gesellschaft. Die präventive und therapeutische Wirkung von Sport und körperlicher Aktivität auf eine Vielzahl von Krankheiten ist wissenschaftlich erwiesen. Regelmäßige körperliche Aktivität senkt das Risiko der Krankheitsentstehung, beschleunigt den Heilungsverlauf bzw. verbessert Heilungschancen und wirkt positiv auf die seelische Gesundheit. Dies gilt für alle Altersgruppen. Ein besonderer Schwerpunkt der Tätigkeit des Sportservice ist es, Kinder und Jugendliche für Sport zu begeistern und sie zu lebenslangem Sporttreiben zu motivieren. Denn Bewegung, Spiel und Sport sind für deren körperlich-motorische, kognitive, psychosoziale und emotionale Entwicklung sowie ihre Gesundheit von zentraler Bedeutung.

 

In einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft ist regelmäßige Bewegung aber auch im weiteren Lebensverlauf essentiell für die Gesunderhaltung und das Wohlbefinden bis ins hohe Alter. Die Bewegungsförderung von Seniorinnen und Senioren ist deshalb auch ein wichtiges Handlungsfeld des Sportservice. Vielfältige, ausdifferenzierte, alters- und bedarfsgerechte Angebote im Bereich Breiten-, Gesundheits- und Rehabilitationssport nehmen eine zentrale Rolle ein. Nur so können die Fitness und die damit verbundene Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger bewahrt, entwickelt oder wiederhergestellt werden. Präventive Gesundheitspolitik reduziert Kosten für die Bevölkerung und die Stadt.

 

Die Stabsstelle Sportservice konnte in den letzten zehn Jahren vielfältige Veranstaltungen und Projekte zur Bewegungs- und auch Gesundheitsförderung initiieren und weiterentwickeln. So bringt der Fürther Schultriathlon jährlich rund 800 Schulkinder zum gemeinsamen Sporttreiben und soll diese langfristig für ein sportlich aktives Leben begeistern. Der Metropolmarathon versetzt als größte Sportveranstaltung der Stadt über 6.000 Läuferinnen und Läufer in Bewegung und lockt tausende Zuschauerinnen und Zuschauer an die Strecke. Die Fürther Sportgutscheine erleichtern den Erstklässlerinnen und Erstklässlern den Einstieg in einen der Fürther Sportvereine mit ihren vielfältigen und qualitativ hochwertigen Angeboten. Mit dem kürzlich gestarteten Projekt „GESTALT“ soll inaktiven Fürther Seniorinnen und Senioren ein Bewegungsangebot gemacht werden, dass durch körperliche, geistige und soziale Faktoren auf die Prävention von Demenz abzielt. Mit dem „Host Town Program“ die Schaffung einer inklusiven Sportlandschaft und die Verbesserung der Bedingungen des gemeinsamen Sporttreibens von Menschen mit und ohne Behinderung voranzutreiben. Für die erfolgreiche Umsetzung dieser Veranstaltungen und Projekte konnten Sponsoring- und Fördergelder in Höhe von über 1.000.000 € akquiriert werden.

 

Im Jahre 2010 wurde im Rahmen der vierten Stufe der Haushaltskonsolidierung 2010-2013 das seit Jahrzehnten existierende Sportamt als Stabsstelle Sportservice umstrukturiert. Einhergehend mit der Umstrukturierung musste aufgrund des Sparzwangs die Personalausstattung um eine Vollzeitstelle reduziert werden. Das umfangreiche Aufgabengebiet führte jedoch dazu, dass die Personalausstattung seit 2013 wieder kontinuierlich erhöht wurde. Die stetig wachsenden Themenbereiche machten eine erneute Umstrukturierung und Personalaufstockung im Jahre 2018 erforderlich. Die hohe kontinuierliche Wichtigkeit von Sport und Bewegung für die gesamte Stadtgesellschaft und die vielfältigen neuen Projekte zeigen den ungebrochenen Bedarf weiterer struktureller Anpassungen.

 

3.            Strategische und organisatorische Ausrichtung

3.1          Steuerung und Koordination

Da die Stadt Fürth über kein eigenes Gesundheitsamt verfügt, wurde die Fachstelle Kommunales Gesundheitsmanagement dem Referat I zugeordnet. Schon bei der Schaffung der neuen Fachstelle bestand der Wunsch, zur besseren Strukturierung und höheren Effektivität den Bereich mit einer bestehenden Dienststelle zusammenzulegen. Die größten Überschneidungen und Potentiale wurden bei einer Verbindung der Fachstelle mit dem Sportservice gesehen. In den ersten Gesprächen in den Jahren 2019 und 2020 mit dem Amt für Organisation und Digitalisierung, dem Personalrat und den beteiligten Fachämtern wurde festgelegt, erste Erfahrungen zu sammeln und im Anschluss eine Zusammenlegung voranzutreiben. Die vielfältigen Querschnittsthemen, die gemeinsamen Projekte wie z. B. GESTALT und die übereinstimmenden Zielstellungen haben bewiesen, dass es sinnvoll ist, die Thematik Gesundheitsförderung langfristig mit dem Sportservice zusammenzulegen und die beiden Stabsstellen in ein gemeinsames „Amt für Sport und Gesundheitsförderung“ umzubenennen. Die bisherigen Aufgabenbereiche, die bei den einzelnen Dienststellen anfallen, bleiben unbenommen und ergänzen sich durch entstehende Synergieeffekte sinnvoll.

 

3.2          Vorteile der Zusammenlegung zum Amt für Sport und Gesundheitsförderung

Durch die Zusammenlegung der beiden Bereiche kann eine zentrale Anlaufstelle für die Unterstützung der Bevölkerung im Bereich der Sport und Gesundheitsförderung geschaffen und durch diese eine bessere Servicefunktion für alle Bürgerinnen und Bürger erreicht werden. Zudem kann durch die Verschmelzung der beiden Dienststellen die gesamtstädtische Wirkung des Themenfelds gestärkt werden. Die bereits bestehenden gemeinsamen Projekte und vielfältigen Querschnittsthemen können zielführender und effektiver umgesetzt und derzeit doppelt anfallende Arbeiten eingespart werden. Da zukünftig dieses Querschnittsthema noch weiter an Bedeutung gewinnen wird, kann sich die Stadt durch eine zeitgemäße Organisationsstruktur diesem besser annehmen. Auf mögliche kommende Herausforderungen kann dadurch schnell und gewinnbringend für alle Bürgerinnen und Bürger reagiert werden. Durch die gemeinsame Verankerung der beiden unabdingbaren Themenbereiche kann die Bewegungs- und Gesundheitsförderung in der Stadt Fürth nachhaltig gestärkt und die erforderliche Struktur langfristig geschaffen werden. Mögliche Fördergelder aus dem Bereich Sport und Gesundheit können durch die Expertise in beiden Bereichen effektiv abgerufen werden.

 

Neben den gewinnbringenden Effekten für die Bevölkerung ergeben sich aus der Zusammenlegung in einem Amt für Sport und Gesundheitsförderung auch organisatorische Vorteile: So ermöglicht diese eine bessere Organisationsstruktur im Referat I, indem die Anzahl der Stabsstellen reduziert wird. Zahlreiche Verwaltungsaufgaben, die derzeit bei beiden Stabsstellen zeitliche Ressourcen binden, können durch eine Hand umgesetzt werden und Synergieeffekte erzeugen. Da beide Stabsstellen viele Veranstaltungen und Projekte organisieren und somit oftmals Zeiten mit stark erhöhtem Personalaufwand haben, kann zudem die Flexibilität bei der Personalplanung gewinnbringend erhöht werden. Auch bestehendes Personal, das derzeit einen Stundenanteil bei beiden Stabsstellen hat, kann durch eine Zusammenlegung leichter geführt und besser eingesetzt werden.


 

3.3          Ziele des Amtes für Sport und Gesundheitsförderung

Die bisherigen Ziele der beiden Stabsstellen bleiben unbenommen und werden durch die der resultierenden Querschnittsthemen ergänzt. Aus diesen ergeben sich folgende Schwerpunkte. Ein Fokus soll darauf liegen, die gesundheitliche und bewegungsbezogene Chancengleichheit zu stärken. Wie von den Nationalen Bewegungsempfehlungen gefordert, ist der Auf- und Ausbau einer begegnungsförderlichen und bewegungsfreundlichen Kommune eine zentrale Zielstellung, um auch der Gesundheitsförderung nachzukommen. Stadtteile sollen gesundheits- und bewegungsfördernd gestaltet werden. Präventive Angebote und Maßnahmen werden hierfür über kommunale Ressortgrenzen hinweg und unter Einbeziehung verwaltungsexterner Akteure sowie der Zielgruppen aufeinander abgestimmt. Dadurch sollen für Bürgerinnen und Bürger (insbesondere in schwierigen Lebenslagen) attraktive und leicht zugängliche Angebote geschaffen werden, die ihnen helfen, ihre Gesundheitspotenziale auszuschöpfen. Für die erfolgreiche Umsetzung der Ziele sollen auch weiterhin umfangreiche Fördergelder für die Stadt Fürth und die Bevölkerung akquiriert werden.

 

3.4          Leitlinien für die Arbeit des Amtes für Sport und Gesundheitsförderung

Im zu schaffenden Amt für Sport und Gesundheitsförderung liegt der Fokus auf interdisziplinärem Handeln und einer einhergehenden gemeinsamen Strategieentwicklung. Säulen- und Ressortdenken soll durchbrochen werden und Querschnittsaufgaben auch in Zusammenarbeit mit anderen städtischen Ämtern und Dienststellen erfolgreich umgesetzt werden. Der zentrale Leitgedanke als Servicestelle für alle Bürgerinnen und Bürger im Bereich der Sport und Gesundheitsförderung zu fungieren, soll durch die Zusammenlegung der Bereiche auch öffentlichkeitswirksam gestärkt werden.

 

4.            Umsetzung der Neustrukturierung

Um eine interne und externe Akzeptanz, Zuständigkeit und Verortung des unabdingbaren Themengebietes in der Stadtverwaltung zu gewährleisten, wird aufgrund der aufgezeigten Entwicklung vorgeschlagen, die Stabsstelle Sportservice und die Fachstelle Kommunales Gesundheitsmanagement in das „Amt für Sport und Gesundheitsförderung“ zusammenzulegen und umzubenennen. Aufbauend auf den bereits geschaffenen Strukturen und inhaltlichen Ausrichtungen ergänzen personelle Umstrukturierungen diese thematische Neuorganisation. Entsprechende Vorschläge sollen vom Amt für Organisation und Digitalisierung erarbeitet und in die zuständigen Gremien eingebracht werden.

Finanzierung:

 

Finanzielle Auswirkungen

jährliche Folgelasten

 

x

nein

 

ja

Gesamtkosten

     

x

nein

 

ja

     

Veranschlagung im Haushalt

 

x

nein

 

ja

Hst.      

Budget-Nr.      

im

 

Vwhh

 

Vmhh

wenn nein, Deckungsvorschlag: